Als am 24. März 1976 das Militär die Macht übernimmt, beginnen für Argentinien sieben Jahre staatlichen Terrors. Die Armee entführt, foltert und ermordet Zehntausende Menschen. Das Drama trägt den Namen der "Desaparecidos", der Verschwundenen. Zu dieser Zeit, von 1973 bis 1979, ist Pater Jorge Bergoglio Oberer der Jesuiten des Landes. 2010 wird er von einem Tribunal wegen des Verdachts, Mitbrüder nicht ausreichend geschützt zu haben, und wegen seiner Kontakte zu den Generalen verhört. Das Tribunal erkennt seine Unschuld an. Erst Jahre später - aus dem Pater ist inzwischen der Papst geworden - stößt ein Journalist auf eine weitere, bislang unbekannte Seite der Geschichte. Nach umfangreichen Recherchen kann er belegen: Jorge Bergoglio hatte im Untergrund ein Netzwerk zur Fluchthilfe aufgebaut, das viele Menschen rettete. Bergoglio selbst hat nie darüber gesprochen. Nun erzählt Nello Scavo diese Geschichte.
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