Die Informationstechnologie (IT) verändert uns, unsere Gesellschaft, unsere Welt, von der individuellen Ebene bis hin zu geopolitischen Machtspielen. Sie beeinflusst auch, wie wir die Welt sehen und über sie denken. Dieser Wandel geschah in einer für die Geschichte der Menschheit extrem kurzen Zeitspanne, mit sehr hoher Geschwindigkeit. Und er dauert an - mit Künstlicher Intelligenz als aktuell herausragendem Beispiel. IT hat das Potenzial, zur Lösung der Krisen dieser Welt beizutragen, unsere Welt besser zu machen, gleichzeitig ist sie Teil des Problems (für manche sogar die Ursache). Hannes Werthner thematisiert die fortschreitende Digitalisierung (inklusive Künstliche Intelligenz), beschreibt die enormen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, und analysiert auch deren gravierende Mängel. Sein Konzept des digitalen Humanismus versteht sich als Antwort auf diese Situation und will - neben der Analyse der Wechselwirkung von Mensch und Maschine - durch aktive Einflussnahme digitale Technologien gestalten und regeln, sodass sie zum Wohl von Mensch und Natur eingesetzt werden.
Der emeritierte Informatik-Professor Hannes Werthner hat ein Buch über die "grundstürzenden Transformationen" verfasst, die mit der Digitalisierung einhergehen, hält Kritiker Günter Kaindlstorfer fest. Werthner setzt sich darin für "Digitalen Humanismus" ein, das heißt, für Menschen und Demokratie und gegen Marktmonopole. Sowohl Chancen als auch Gefahren sieht er bei dem Thema zahlreich, erfahren wir. Er wendet sich mit seinem Buch an eine breitere Öffentlichkeit und verzichtet auf zu viele Fachbegriffe, lobt Kaindlstorfer. Dystopische Szenarien, wie die Auslöschung der Menschheit durch KI weist er nicht völlig von sich, erklärt aber, warum er sie nicht für besonders wahrscheinlich hält. Eine enthemmte Forschung und Wirtschaft, wie sie beispielsweise ein Elon Musk vertritt, lehnt er hingegen entschieden ab, so Kaindlstorfer. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie richtig Werthner mit seinen Prognosen liegt, meint der Kritiker, bis dahin bleibt nichts anderes übrig als optimistisch zu sein.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…