Zur Menschenrechtsdiskussionen in China, Hongkong, Singapore, Japan und Korea.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2000
Der Band gebe "einen sehr differenzierten Einblick in die Menschenrechtsdiskussionen in China, Hongkong, Singapore, Japan und Korea", lobt Klaus Mühlhahn. Der Autor weise nach, dass die Menschenrechte keine ausschließlich westliche Erfindung seien, sondern in den asiatischen Staaten bereits im 19. Jahrhundert ausgiebig diskutiert wurden. Von westlichen Auffassungen abweichende Vorstellungen hätten ihre Ursprünge nicht in der Kultur, "sondern in den konkreten politischen Gemengelagen in den einzelnen Ländern". Konsequent verneine Schubert daher auch, dass etwa der Konfuzianismus unvereinbar mit dem westlichen Menschenrechtskonzept sei. Mühlhahn findet das ermutigend, denn diese grundsätzliche Akzeptanz der Menschenrechtsidee "bietet einen Ansatzpunkt für eine pragmatische Politik".
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