Johann Paul Friedrich Richter, als Schriftsteller Jean Paul genannt, der aus ärmlichen Verhältnissen kam und zum berühmten Mann wurde, dessen Ruhm einst den von Goethe und Schiller überschattete, der als erster das ungewisse Schicksal "freien" Schriftstellertums wagte, häufig um den Preis bitterster Armut, der von Frauen umschwärmte "Dichter der Jünglingsgefühle", der große Satiriker und der unvergleichliche Gestalter der Lebensprobleme der "kleinen Leute", ihres Alltags und ihrer Gefühlswelt, der von Herder und Wieland gefeiert wurde und über Börne und Heine bis zu George und Hesse und Jüngeren immerzu bewundernde Fürsprecher fand: Jean Paul und seine Zeit macht de Bruyn in seiner kunstvollen farbigen Darstellung lebendig.
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