Gottfried Wilhelm Leibniz

Der Briefwechsel mit den Jesuiten in China (1689-1714)

Cover: Der Briefwechsel mit den Jesuiten in China (1689-1714)
Felix Meiner Verlag, 2006
ISBN 9783787316236
Gebunden, 894 Seiten, 128,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Rita Widmaier. Textherstellung und Übersetzung von Malte-Ludolf Babin. Französisch/lateinisch-deutsch. Leibniz' Briefwechsel mit den Missionaren in China fällt in die Endphase der päpstlichen Entscheidung zum chinesischen Ritenstreit. Die darin behandelten zentralen Fragen, ob die Chinesen nicht Atheisten seien und ob die Jesuiten in China ein Christentum ohne Christus predigten, wurden von Leibniz verneint. Doch als die Kirche 1704 anders entschied, war das Ende der Chinamission besiegelt.

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

Zwischen 1689 und 1714 führte der deutsche Philosoph und Lutheraner Gottfried Wilhelm Leibniz einen Briefwechsel mit einer Reihe von in China lebenden Jesuiten. Der Briefwechsel wurde in Latein und Französisch geführt. In den grünen Bänden der Philosophischen Bibliothek des Meiner Verlages ist dieser Briefwechsel jetzt zusammen mit einer deutschen Übersetzung erschienen. Eine Einführung von 130 Seiten informiert über die chinesischen Erfahrungen dieser Jesuitenmission, über den durch sie aufgeworfenen berühmt-berüchtigten Ritenstreit und natürlich über Leibniz' chinesische Interessen. Leibniz setzte auf Globalisierung. Er wollte den Austausch nicht so sehr von Waren als vielmehr den von Ideen, von wissenschaftlichen Kenntnissen...
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