Mit Illustrationen von Zenji Funabashi. Knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente - wenn Doris Dörrie über das Essen schreibt, liest sich das, als umarme sie die Welt. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 13.10.2020
Wieviel Liter Wasser benötigt ein Kilo Rindfleisch? Wieviel Kaffee? Was ist japanisches Aspirin und was sind "Melonen-Momente"? Diesen und anderen Fragen geht die Autorin und Regisseurin Doris Dörrie in ihrem Buch mit zuvor in der Zeitschrift "Essen & Trinken" veröffentlichten Kolumnen nach, klärt uns Rezensentin Marielle Kreienborg auf. Die Kritikerin lernt hier allerhand über Ernährungskultur, amüsiert sich während der Lektüre aber zugleich auch über Dörries Kindheitserinnerungen und kulinarische Entdeckungen.
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