Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2006
Rundum gelungen findet Rezensent Caspar Hirschi diese Geschichte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, die Barbara Stollberg-Rilinger vorgelegt hat. Er würdigt ihre souveräne Darstellung der Politik- und Verfassungsgeschichte des Reichs und lobt die Fähigkeit der Autorin, Schwerpunkte zu setzen, immer den Überblick zu behalten, allgemeine Aussagen konkret zu veranschaulichen und die Politik immer auch im Kontext von kulturellen Werten zu betrachten. Zudem hebt Hirschi hervor, dass Stollberg-Rilinger im Unterschied zu mancher populären Darstellung der Versuchung widersteht, das Reich als Vorläufer des postnationalen Europas zu deuten. Vielmehr führt sie laut Hirschi das Fehlen der wichtigsten Elemente von Staatlichkeit im Reich eindrücklich vor Augen.
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