Mit Beiträgen von Wolfgang Benz und Gerhard Jochem. Barbara Ostyn beschreibt den abenteuerlichen Weg, der sie zwischen 1942 und 1943 aus dem von den Deutschen besetzten Ostgalizien nach Nürnberg führte. Als "Halbjüdin" auf der Flucht vor der planmäßigen Vernichtung der Juden in ihrer Heimat, gelangte sie mit einer falschen Identität gerade in die Stadt, nach der die Rassengesetze der Nazis benannt wurden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…