Herausgegeben von Feliks Tych, Alfons Kenkmann, Elisabeth Kohlhaas. Interviewprotokolle der Zentralen Jüdischen Historischen Kommission in Polen. Eine Veröffentlichung von Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. gemeinsam mit dem Jüdischen Historischen Institut in Warschau und der Universität Leipzig.
Einen einzigartigen Quellenband zum Holocaust in Polen zeigt beeindruckt Elisabeth von Thadden an: eine Sammlung von Geschichten, die jüdische Kinder über ihr Überleben unmittelbar nach der Befreiung zu Protokoll gegeben haben. In Teilen seien die Berichte bereits 1945 in polnischen oder jiddischen Ausgaben publiziert worden. Nun lägen 55 der Protokolle erstmals in deutscher Sprache vor. Die Kritikerin sieht in diesen Berichten und der darin zum Ausdruck kommenden Unmöglichkeit, Worte für das Unfassbare zu finden, auch ein bedeutendes Zeugnis der (erst später aufgekommenen) Frage nach der sprachlichen Darstellbarkeit der Shoah.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…