Andreas von Bülow

Die CIA und der 11. September

Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste
Cover: Die CIA und der 11. September
Piper Verlag, München 2003
ISBN 9783492045452
Kartoniert, 272 Seiten, 13,00 EUR

Klappentext

Vehement widerspricht Andreas von Bülow der offiziellen Version der Anschläge vom 11. September: Ohne geheimdienstliche Unterstützung war eine solche Operation nicht durchzuführen. Seine brisanten Thesen sind ein Angriff auf die Verlogenheit der CIA. Nur Stunden nach dem Terroranschlag vom 11. September hatte die US-Regierung Fotos und Steckbriefe aller Attentäter, wusste sie Bescheid über alle Drahtzieher und Hintermänner. Und blitzartig war auch Präsident Bushs Strategie gegen die Mächte des Bösen fertig. Zufall? Andreas von Bülow, früherer Bundesminister, zweifelt die offizielle Version vehement an.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2011

In seiner Doppelkritik von Büchern zum 11. September 2001 tut Rezensent Wilfried von Bredow Andreas von Bülows Darstellung ziemlich knapp als klassischen Fall verschwörungstheoretischen Geraunes ab. Er vermisst dabei nicht nur verlässliche Informationen aus "seriösen Quellen", sondern stellt zudem einen erstaunlichen "Mangel an politischem Urteilsvermögen" fest. Bücher wie das vorliegende, dienen nicht der Auseinandersetzung, sondern sind seiner Ansicht nach lediglich Ausweis für den Lifestyle einer sich stets aufs Neue gegenseitig aufwühlenden Gemeinschaft.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.08.2003

Wilfried von Bredow bescheinigt dem Autor in seiner Besprechung eine "etwas schräg eingestellte Phantasie" und sieht ihm beim Kampf "um den Preis der abenteuerlichsten Erklärung für die Terroranschläge in New York und Washington" als klaren Sieger. Von Bredow zufolge lassen sich von Bülows "Theorien (im Sinne von Hirngespinsten)" zu vier Hauptthesen verdichten: Die Crash-Flugzeuge vom 11. September wurden nicht von den 19 jungen Muslimen entführt, sondern ferngelenkt. Über das nötige Wissen verfügen allein amerikanische Stellen, die außerdem vermutlich auch für die Sprengladungen im Innern des WTC verantwortlich sind, die das Gebäude haben einstürzen lassen sowie für die Cruise Missile, von der das Pentagon das getroffen wurde. Verantwortlich für diese Aktion war von Bülow zufolge, wie von Bredow aus dem Buch zitiert, eine "wie auch immer zusammengesetzte Geheimdienststruktur, die die amerikanische Politik nach dem 11.9. vorauszusehen, zu berechnen und gezielt ins Werk zu setzen in der Lage war", ihr Ziel war, "die Massen der westlichen Demokratien hinter die zur geopolitischen Landnahme entschlossenen politischen Eliten der USA" zu zwingen. Von Bredow Fazit: Bei von Bülows Konstrukt bleibe "einem die Spucke weg."