Klappentext

Aus dem Englischen von Helmut Dierlamm und Thomas Pfeiffer. Pulitzer-Preisträger Mark Mazzetti zeigt, wie der US-Geheimdienst, einst als Spionageorganisation des Kalten Kriegs gegründet, zur Tötungsmaschine wurde und mittlerweile im Auftrag des Weißen Hauses auf vielen Schlachtfeldern des sogenannten "Anti-Terror-Kriegs" agiert: vom Drohneneinsatz in den pakistanischen Bergen über Auftragsmorde in Nordafrika bis hin zum Propagandakrieg am Golf. Dabei schildert Mazzetti diese neue Art der Kriegsführung auch aus der Perspektive ihrer Akteure: des jungen CIA-Agenten, der in den Stammesgebieten Pakistans gefangen genommen wird, des Air-Force-Piloten, der von der Nevada-Wüste aus Drohnen navigiert, oder des Pentagonbeamten, der eine geheime Luftwaffe in Afghanistan und Pakistan steuert.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2013

Was hat es auf sich mit dem privatisierten Krieg der USA gegen den Terror, damit, dass sich die CIA zur Tötungsagentur gewandelt hat? Genaueres erfährt der Rezensent in diesem Buch des New-York-Times-Korrespondenten Mark Mazzetti. Der Autor liefert laut Herfried Münkler zwar keine Analyse zum Thema, sondern wirft mitunter auf "heiklen" Quellen basierende Schlaglichter auf Akteure und Orte. Allerdings erlangt er bei seinen Beobachtungen und Folgerungen immer wieder eine analytische Strahlkraft, die Münkler beeindruckt. Auch wenn es einen langen Atem braucht, lesen sollen wir das Buch auf jeden Fall bis zu Ende, so rät uns der Rezensent. Die einzelnen Kapitel ergäben dann erst ein plausibles erkenntniserweiterndes Gesamtbild.
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