Theodor Lessing

Theodor Lessing, 1872 als Sohn eines jüdischen Arztes geboren, lehrte als Privatdozent für Pädagogik und Philosophie an der Technischen Hochschule Hannover und ab 1919 auch an der Volkshochschule. Mit seinen Artikeln, Essays, Glossen und Feuilletons in republikanisch-demokratischen Tageszeitungen, wie dem "Prager Tageblatt" und dem "Dortmunder Generalanzeiger" wurde er einer der bekanntesten politischen Schriftsteller der Weimarer Republik. Nachdem Lessing 1925 mit einem Artikel im Prager Tagblatt vor der Wahl des in Hannover lebenden Hindenburg zum Reichspräsidenten gewarnt hatte, erzwang die überwiegend nationalistisch eingestellte Studentenschaft Lessings Beurlaubung. Nach konkreten Drohungen gegen ihn verließ Lessing 1933 Hannover und emigrierte zunächst nach Prag, dann nach Marienbad. Dort wurde er in der Nacht vom 30. zum 31. August 1933 von Nationalsozialisten ermordet.

Theodor Lessing: Nachtkritiken. Kleine Schriften 1906-1907

Cover: Theodor Lessing. Nachtkritiken - Kleine Schriften 1906-1907. Wallstein Verlag, Göttingen, 2006.
Wallstein Verlag, Göttingen 2006
Herausgegeben und kommentiert von Rainer Marwedel. Theodor Lessing studierte in den Jahren 1906/ 07 in Göttingen Philosophie bei Edmund Husserl und arbeitete zu dieser Zeit neben seinem Studium als Theaterkritiker…

Theodor Lessing: Meine Tiere.

Cover: Theodor Lessing. Meine Tiere. Matthes und Seitz, Berlin, 2006.
Matthes und Seitz, Berlin 2006
Mit einem Nachwort von Ulrich Holbein und einem Essay von Georges Bataille.

Theodor Lessing: Theater-Seele und Tomi melkt die Moralkuh. Ausgewählte Schriften, Band 3

Donat Verlag, Bremen 2003
Herausgegeben von Jörg Wollenberg mit Beiträgen von Hanjo Kesting und Henning Rischbieter.