Stephane Moses

Stephane Moses, geboren 1931 in Berlin, floh 1937 mit seiner Familie nach Marokko, begann 1951 sein Studium in Paris an der Ecole Normale Superieure. Er studierte, lehrte, kommentierte und übersetzte Schriften von Martin Buber, Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Gershom Scholem und Paul Celan. 1969 zog Moses mit seiner Familie nach Israel, 1977 begründete er an der Hebräischen Universität Jerusalem den Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft, 1990 war er Gründungsdirektor des Franz-Rosenzweig-Zentrums für deutsch-jüdische Kultur- und Literaturgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Nach seiner Emeritierung kehrte Stephane Moses 1997 nach Paris zurück, wo er 2007 starb.

Stephane Moses: Momentaufnahmen. Instantanes

Cover: Stephane Moses. Momentaufnahmen - Instantanes. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2010
Französische - Deutsch. Mit Übersetzungen von D. Naguschweski und C. Härle. Mit den Eltern konnte Stephane Moses aus Nazi-Deutschland ins französisch dominierte Marokko fliehen. Nach dem Krieg studierte…