Hans Sahl

Hans Sahl wurde 1902 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Dresden geboren. Er wuchs in Berlin auf und arbeitete als Journalist; Theater- und Filmkritiker, bevor er 1933 über Prag, Zürich, Paris in die USA emigierte. Ab 1941 lebte er in New York, 1989 kehrte er nach Deutschland zurück. Hans Sahl veröffentlichte Gedichtbände Lyriker ("Die hellen Nächte", 1942; "Wir sind die Letzten", 1976) und Romane ("Die Wenigen und die Vielen", 1959); auch Hörspiele, Dramen, Essays und autobiografische Werke ("Memoiren eines Moralisten", 2 Bände, 1983-90); bedeutende Übersetzungen, v.a. dramatischer Werke (T.Wilder, T.Williams, J.Osborne). Hans Sahl starb 1993 in Tübingen. Der nach ihm benannte "Hans-Sahl-Preis" wird seit 1995 an Autoren vergeben, deren Werk für die Freiheit des Wortes steht.

Hans Sahl: Die Wenigen und die Vielen. Roman

Cover: Hans Sahl. Die Wenigen und die Vielen - Roman. Luchterhand Literaturverlag, München, 2010.
Luchterhand Literaturverlag, München 2010
In seinem einzigen Roman erzählt Hans Sahl die Geschichte eines Schriftstellers, der zur Flucht aus Nazi-Deutschland gezwungen wird, kreuz und quer durch Europa gehetzt wird und bei seiner glücklichen…

Hans Sahl: Memoiren eines Moralisten. Das Exil im Exil

Cover: Hans Sahl. Memoiren eines Moralisten - Das Exil im Exil. Luchterhand Literaturverlag, München, 2008.
Luchterhand Literaturverlag, München 2008
In diesem Buch erzählt er von seiner behüteten Kindheit in Dresden und den zwanziger Jahren in Berlin, von seinem Aufstieg zum Filmkritiker und Kulturjournalisten. Hans Sahl hatte Kontakt zu Bertolt…

Hans Sahl: Jemand. Ein Chorwerk

Cover: Hans Sahl. Jemand - Ein Chorwerk. Bostelmann und Siebenhaar Verlag, Berlin, 2002.
Bostelmann und Siebenhaar Verlag, Berlin 2002
Herausgegeben von Gregor Ackermann und Momme Brodersen. Mit 1 CD. Mit 25 Holzschnitten von Frans Masereel sowie 20 Abbildungen.