Egon Bahr

Egon Bahr, 1922 geboren, war nach 1945 Journalist bei verschiedenen Zeitungen und zehn Jahre beim RIAS. Von 1960 bis 1966 war er Senatssprecher in Berlin, 1969 wurde er Staatssekretär und Bundesminister für besondere Aufgaben im Bundeskanzleramt, wo er maßgeblich die Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt gestaltete. Von 1974 bis 1976 war er Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1976 bis 1981 Bundesgeschäftsführer der SPD und bis 1991 Präsidiumsmitglied. 1984 bis 1994 Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.