August Strindberg

Johan August Strindberg, geboren 1849 in Stockholm, war der Sohn eines verarmten Dampfbootkommissionärs und dessen ehemaliger Magd. Er hatte eine schwierige Kindheit, die durch die 2. Ehe des Vaters noch belasteter wurde. Er studierte ein Semester Medizin, arbeitete als Lehrer und Hauslehrer, war Schauspielschüler, Philosophiestudent, dann Journalist und Schriftsteller in Stockholm. 1883 ging er freiwillig ins Exil, zunächst nach Frankreich, später in die Schweiz, nach Deutschland und Dänemark, 1892 nach Berlin und 1894 nach Paris. Ab 1896 lebte er abwechselnd in Lund und Paris, später wieder in Stockholm. Strindberg war dreimal verheiratet. Er glaubte, daß die Frau dem Mann intellektuell und moralisch unterlegen, an Raffinesse aber überlegen sei. Zwischen den Geschlechtern, so meinte er, herrsche "ein Kampf auf Leben und Tod". Die Ehekrisen führten zu langwährenden paranoiden Wahnvorstellungen, die Strindberg in "Inferno" beschrieb. 1912 starb er in Stockholm an Krebs. Strindberg war der Schöpfer der modernen schwedischen Prosa und der bedeutendste Dramatiker seines Landes. Zu seinen Werken zählen u.a.: "Fräulein Julie", "Meister Olaf", "Ein Traumspiel" und die Autobiographie "Plädoyer eines Irren" - die Geschichte seiner ersten Ehe.

August Strindberg: Das Rote Zimmer. Roman

Cover: August Strindberg. Das Rote Zimmer - Roman. Manesse Verlag, Zürich, 2012.
Manesse Verlag, München 2012
Mit beißendem Humor zeichnet Strindberg im "Roten Zimmer" ein Panoptikum amüsanter Karikaturen und entlarvt Besitzgier, Geltungssucht und Opportunismus einer durch und durch verlogenen Gesellschaft. Stockholm,…

August Strindberg: Notizen eines Zweiflers. Schriften aus dem Nachlass

Cover: August Strindberg. Notizen eines Zweiflers - Schriften aus dem Nachlass. Berenberg Verlag, Berlin, 2012.
Berenberg Verlag, Berlin 2012
Herausgegeben und übersetzt von Renate Bleibtreu. Dass Strindberg ein unruhiger Geist war, ist bekannt. Nicht so bekannt ist seine Neugier auf alles, was zu seiner Zeit modern zu werden begann. Die Notizen…

August Strindberg: Vom Meer - Drei Erzählungen.

Cover: August Strindberg. Vom Meer - Drei Erzählungen. Friedenauer Presse, Berlin, 2012.
Friedenauer Presse, Berlin 2012
Aus dem Schwedischen übersetzt und herausgegeben von Klaus-Jürgen Liedtke. Mit diesem Presse-Druck erscheinen drei Erzählungen des jungen, noch unbekannten Strindberg: "Wie ich Sehlstedt fand", "Markus…

August Strindberg: Unter französischen Bauern. Eine Reportage

Cover: August Strindberg. Unter französischen Bauern - Eine Reportage . Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin, 2009.
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2009
Aus dem Schwedischen von Emil Schering. Mit einem Essay von Thomas Steinfeld. Was trieb Strindberg von Paris aufs Land? Was bewegte ihn, sich für lange Wochen in einem Dorf anzusiedeln und mit den Bauern…

August Strindberg: Das Blaue Buch.

Cover: August Strindberg. Das Blaue Buch. Eichborn Verlag, Köln, 2005.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2005
Ausgewählt und übersetzt von Angela Gundlach. Das Buch handelt von Gott und der Welt, von Mathematik und von den Frauen, von Botanik und Okkultismus, Sprache und Religion. Unergründlich verschwistern…

Renate Bleibtreu/August Strindberg: Ich dichte nie. Ein Werk-Porträt in einem Band

Rogner und Bernhard Verlag, Frankfurt am Main 1999
"Ich dichte nie", herausgegeben von Renate Bleibtreu, zeigt: Strindberg ist der wohl vielseitigste Schriftsteller der Moderne. Er war Journalist und Schriftsteller. Er forschte auf fast allen Gebieten…