Stichwort

Kroatien

107 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 8
Efeu 21.11.2019 […] Serbien. Wie konnte Deutschland Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina anerkennen, wenn auf dem Gebiet mehr als ein Drittel orthodoxe und muslimische Serben lebten? So entstand ein Bruderkrieg, und es gibt keine schlimmeren Kriege als Bruderkriege. Mitterrand hat Jugoslawien zugunsten der deutsch-französischen Freundschaft preisgegeben. Wie viele Serben haben in Kroatien, in der Krajina gelebt! Und […] oder in den Fluß geworfen oder irgendwohin verschleppt und dort in eine Grube gestopft), und dass diese Tragödie drei Monate vor der Anerkennung Sloweniens und Kroatiens geschah, das heißt dass die Anerkennung erfolgte, als der Krieg in Kroatien schon die schlimmsten Opfer gefordert hatte, wissen weder der Fragende noch der Antwortende dieses Gesprächs, und es interessiert sie auch nicht." Das ist "nicht […] Und die sollten plötzlich im eigenen Land ein minderwertiges Volk sein?" (Dass die Serben den "Bruderkrieg" vor der Anerkennung Kroatiens und Sloweniens längst angefangen hatten, scheint Handke nicht mehr in Erinnerung zu sein. Mehr dazu, aber auch zur Rolle der deutschen Medien und insbesondere der Rolle der FAZ kann man in diesem Artikel von FAZ-Autor Michael Martens zum 20. Jahrestag der Anerkennung […]
9punkt 20.07.2019 […] noch, fragt Miranda Jakiša, Professorin für Süd- und Ostslawische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Uni, die Sajkos Beschreibung maßlos übertrieben findet. "Nur in der Erinnerung Kroatiens, Bosniens, Serbiens, in der Erinnerung der jugoslawischen Nachfolgestaaten gelten die Gastarbeiterinnen bis heute als bemitleidete Putzfrauen. Aus der Ferne konnten und können sich die Daheimgebliebenen […] Staatshaushalt bei, der schon bald fest mit den Devisen rechnete, die seine Diaspora regelmäßig nach Hause schickte. Das und die unzähligen mit Gastarbeitergeld gebauten Häuser und Betriebe in Bosnien, Kroatien, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien sind eine Leistung der südosteuropäischen Arbeitsmigrantinnen, die bis heute nicht gewürdigt wird." […]