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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

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Peter Kultzen

Peter Kultzen, geboren 1962 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in München, Salamanca, Madrid und Berlin. Er lebt mit seiner Familie als Freier Lektor und Übersetzer spanisch- und portugiesischsprachiger Literatur in Berlin. Für den Perlentaucher sichtet und resümiert er Magazine aus Lateinamerika und von der Iberischen Halbinsel.

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Archiv: Presseschauen

Zwannzichahröh Suv und wähähääk

29.04.2016. Nur drei Prozent der Bevölkerung gehen ins Museum und in Hamburg sind sie fast alle zwischen 60 und 70. Kein Wunder, dass Museumsdirektor Hubertus Gaßner trotz frisch renovierter Kunsthalle nicht so recht Aufbruchsstimmung verbreiten kann. Die Welt empfiehlt den restlichen 97 Prozent einen Besuch - wenigstens, um die Ausstellung der rumänischen Künstlerin Geta Brătescu zu sehen. Die FAZ besucht den als Museum neu eröffneten Ceauşescu-Palast in Bukarest. Der Freitag staunt über eine sexuelle Revolution im "Game of Thrones". Die Musikkritiker lesen Udo Lindenberg lieber als ihn zu hören. Mehr lesen

Schockierende, beängstigende Leere

29.04.2016. Fast die Hälfte der Syrer ist auf der Flucht, warum wurde so gut wie keiner von ihnen in den Ölstaaten aufgenommen?, fragt starke-meinungen.de. Politico.eu beschreibt Syrien zugleich als verlassenes Land. Die NZZ erklärt, warum das Silicon Valley René Girard liebt. Während in Moskau die Jungputinisten gegen Memorial wüten, macht die Welt erstaunliche Parallelen zwischen den Putin liebenden Parteien AfD und Die Linke aus. Mother Jones macht klar: Die Medienkrise ist längst bei den Internetmedien angekommen. Mehr lesen

Kontext ist King

29.04.2016. Kuratieren im Journalismus & Agitation statt Medienkritik -  Russland: Medienkontrolle greift auf das Internet über - Türkei: Journalisten  wegen "Charlie-Hebdo"-Karikatur verurteilt - Grimme-Online-Awards: Jan Böhmermann nominiert - Verlerger-Panik & Urheber-Verträge: Die Positionen der Bundestagsfraktionen zur Reform - Onlinehändler: In der Cloud blendende Geschäfte + Stimmen aus der Unterwelt: Dylans Masken- und Mysterienspiele. Mehr lesen

Zu Monet für seine Augen

26.04.2016. The Nation lernt den Unterschied zwischen unfertigen und unvollendeten Kunstwerken. Das New York Magazine erinnert an die Whitney-Biennale 1993, die den Identitätsdiskurs in der Kunst etablierte. Die New York Review of Books besucht die große Degas-Ausstellung in New York. Harper's erinnert sich an die sexuellen Masken von Prince. Scientific American unterhält sich mit dem Mathematiker Scott Aaronson über Quantencomputer. In La Regle du Jeu bedauert die marokkanische Autorin Fatima Zohra Rghioui, dass viele muslimische Franzosen hinter den Stand der Debatte in ihren Herkunftsländern gefallen sind. Tablet erzählt, wie jüdische Gangster 1933 Hitler ermorden sollten.
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Archiv: Bücher

Die Atmosphäre schlüpft durch die Hintertür hinein

29.04.2016. In "Europa ja - aber welches?" plädiert der ehemalige Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm für eine echte Europäisierung des Europäischen Parlaments, freut sich die FAZ. Mit Genuss und Gewinn liest sie auch Holger Sonnabends Nero-Biografie. Dominique Manotti entführt die FR in die Welt des Ölhandels. Und die SZ betrachtet Maximilian Stejskals Fotos von finnischen Volkswettspielen. Mehr lesen

Kai war frischer

27.04.2016. Über starke Schwächen von Henry James, zu schnell genommene Fermaten bei Bach, Unschärfen des Philosophen Siedentop und Schönheitsideale des Akrobaten Chaplin. Mehr lesen

Sehen, was nicht vorgesehen

19.04.2016. Die Lyrik, dieses "ungereimte Zeug" (Schrott), der man lange Zeit ein Schattendasein nachsagte, ist im Aufwind - mit lebhaften Debatten, einer Vielfalt an Positionen und internationalen Vernetzungen. Vier kurze Hinweise. Mehr lesen

Der große Gulli-Deckel

18.04.2016. Ulrich Wüst fotografierte die DDR unmittelbar vor dem Mauerfall, Stefan Koppelkamm unmittelbar danach und dann nochmal mit Abstand. Zwei Meditationen über deutsche Geschichte. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Die Ethnozentriker, ihre Vordenker und die Deutschen

22.04.2016. Die Auseinandersetzung mit der AfD vor dem Hintergrund der Flüchtlingsfrage wird der Lackmustest für die deutsche Demokratie. Bislang hat die deutsche Politik den Rechtsextremismus schmählich verdrängt - das Versagen im NSU-Skandal reichte bis in die Spitzen des Apparats. Auf die Fünfprozenthürde für die AfD bei den Bundestagwahlen darf keiner mehr hoffen. Wie also umgehen mit der AfD und den von ihr instrumentalisierten Themen? Mehr lesen

Khünbish

11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung Mehr lesen

Nobel für Swetlana Alexijewitsch

08.10.2015. Die Schwedische Akademie hat gesprochen: Der Nobelpreis für Literatur 2015 geht an Swetlana Alexijewitsch.
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Wenn einer nicht schlafen kann

22.07.2015. Ein Popsong als Diorama auf sämtlichen Kanälen, Tiere in Hotelzimmern auf Videobillboards, Chloë Sevigny als einsame Reisende in einem Spiegelkabinett: In Doug Aitkens Kunst gibt es nichts, was es nicht gibt, nichts, was nicht geht. Einstmals gefeiert als postmoderner Erzähler auf "multipler Leinwand", bespielt er nun die Frankfurter Schirn, als wäre sie sein Flagship-store. Mehr lesen