15.10.2025. In der sechsten Folge unseres Podcasts stellen die Perlentaucher Benita Berthmann und Lukas Pazzini wieder Bücher vor, die sie besonders interessant fanden: Dorothee Elmigers nun auch preisgekrönter Roman "Die Holländerinnen" überzeugt durch seinen unbehaglich-unheimlichen Sog, Raphaela Edelbauer macht uns in "Die echtere Wirklichkeit" ihre philosophischen Terroristen fast sympathisch.
Tag für Tag sichtet der Perlentaucher die Buchkritiken der wichtigen Medien und fasst sie in seiner täglichen Presseschau zusammen. Seit dem Jahr 2000 haben wir mehr als 100.000 Kritiken zu mehr als 66.000 Büchern gelesen. Einmal im Monat verschicken wir einen Bücherbrief - hier präsentieren wir die Bücher, die in der Presse besonders gut besprochen wurden und die wir selbst am liebsten mochten. 32.000 AbonnentInnen nutzen den Bücherbrief Monat für Monat für ihre literarische Orientierung.
Der Bücherbrief bildet die Basis für unseren Podcast. Benita Berthmann und Lukas Pazzini wählen die interessantesten Bücher daraus aus und stellen sie vor. Wir hoffen sehr, dass Sie unseren Podcast abonnieren und dass Sie Ihre Bücher in unserem Buchladen eichendorff21.de kaufen:
Wie Amazon. Mit Doppel-F. Aber ohne Bezos.
Bestellen Sie bei eichendorff21!Wir starten ab 01:05 mit Raphaela Edelbauer: Ihrer Protagonistin Byproxy und der WG aus Philosophie-Terroristen ist es ein dringendes Anliegen, die Menschheit wieder zur Rückkehr zur Wahrheitssuche zu bewegen, anstatt sich im postmodern-subjektiven Klein-Klein zu verlieren. Aber wie ist Byproxy in der WG und im Rollstuhl gelandet? Was treibt sie an und was ist mit ihrer Freundin Dorothee passiert? Edelbauers Fabulierlust und ihr Drang, sich an die Randgebiete der Fiktion zu wagen, hat auch uns mitgerissen. Bestellen Sie bei eichendorff21!Ab 13:48 haben wir uns mit Dorothee Elmigers namenloser Schriftsteller-Protagonistin in die Schwierigkeiten ihrer Poetikvorlesung vertieft und fragen uns: Was ist mit den verschwundenen Holländerinnen im Dschungel von Panama passiert? Und woher kommt der Drang des Theatermachers, den Weg der jungen Frauen mit seinem Projekt nachzugehen? Die Binnengeschichten um sterbende Ziegen, französische Schriftstellerinnen und Obdachlose verweben sich mit den zahlreichen Verweisen auf Theoretiker und Intellektuelle zu einer anspruchsvollen Meta-Geschichte. Wir fragen uns: Hat Elmiger mit ihrem Beharren auf dem Konjunktiv vielleicht die letzte Möglichkeit gefunden, etwas Neues zu erzählen?
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