Dreibändige Autobiografie mit einem Nachwort von Hennig Voscherau. Die Lebensgeschichte eines Aufsteigers und Politikers der Nachkriegszeit. Das Werk enthält über 250 Fotos aus Nöllings privatem Lebensbereich, vor allem aber aus seinem öffentlichen Leben in den Jahren ab 1966, zudem eine Anzahl von Statistiken, Grafiken, Karikaturen sowie handschriftliche Aufzeichnungen und Kopien von Briefen, zum Beispiel von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Herbert Wehner, Klaus von Dohnanyi, Ortwin Runde, Ole von Beust.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2008
Für Rainer Hering stecken die Früchte der dreibändigen Lebenserinnerungen des Hamburger Senators und Präsidenten der Landeszentralbank, Wilhelm Nölling, im Detail. Hering schlägt vor, das Buch selektiv zu lesen und keinen spannenden Roman zu erwarten. Stattdessen entdeckt er in dem über einen Zeitraum von zwanzig Jahren verfassten Rückblick eines politisch Unbequemen Reflexionen über Werteorientierungen, eine Fundgrube für die deutsche Mentalitäts- und Bildungsgeschichte sowie Einblicke in die Arbeitswelt eines Politikers und einen Exkurs zum Notenbankwesen, alles geordnet durch jede Menge Unterpunkte und Zwischenüberschriften. Für Hering ergibt das auch ein regelrechtes Lehrbuch über den Aufstieg aus einfachen Verhältnissen durch Bildung.
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