Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.02.2003
"Lesenswert" findet der mit "fs" kürzende Rezensent diese Studie über den Baseler Bankier Rudolf Albert Koechlin, der eine der Galionsfiguren eines weltoffeneren, aber vergangenen Basels darstellt. Wie aus der Studie hervorgehe, habe Koechlin, der zum Präsidenten der Basler Handelsbank wurde, und durch die Gründung von Tochtergesellschaften und internationale Beteiligungen das Wirkungsfeld "weit über Basel hinaus bis nach Russland" ausdehnte, durchweg "unternehmerischen Weitblick" bewiesen. Wahrscheinlich, so der Rezensent, ist auch ihm zu verdanken, dass es den Pharma-Konzern Roche heute noch gibt. Die damals von seinem Schwager geführte erste Pharma-Fabrik habe vor dem Aus gestanden, doch Koechlin habe nur schlicht geantwortet, "es gebe keine Konkurse in der Familie", und aus der Roche eine Aktiengesellschaft gemacht.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…