Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.02.2003
"Lesenswert" findet der mit "fs" kürzende Rezensent diese Studie über den Baseler Bankier Rudolf Albert Koechlin, der eine der Galionsfiguren eines weltoffeneren, aber vergangenen Basels darstellt. Wie aus der Studie hervorgehe, habe Koechlin, der zum Präsidenten der Basler Handelsbank wurde, und durch die Gründung von Tochtergesellschaften und internationale Beteiligungen das Wirkungsfeld "weit über Basel hinaus bis nach Russland" ausdehnte, durchweg "unternehmerischen Weitblick" bewiesen. Wahrscheinlich, so der Rezensent, ist auch ihm zu verdanken, dass es den Pharma-Konzern Roche heute noch gibt. Die damals von seinem Schwager geführte erste Pharma-Fabrik habe vor dem Aus gestanden, doch Koechlin habe nur schlicht geantwortet, "es gebe keine Konkurse in der Familie", und aus der Roche eine Aktiengesellschaft gemacht.
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