Die Schuldenpolitik öffentlicher Haushalte ist ein zentrales Thema der Finanzwissenschaft, der Rechtswissenschaft sowie der Politikwissenschaft. Im Unterschied zu diesen Einzelwissenschaften gibt die vorliegende Studie konkrete, praxisorientierte Empfehlungen zur Schuldenpolitik öffentlicher Haushalte. Dabei wird versucht, der Vielfalt öffentlicher Haushalte, der Vielfalt der Ausgangslage bezüglich des Schuldenvolumens, der Vielfalt möglicher Ziele sowie dem Einfluss der Geldpolitik auf die Schuldenpolitik Rechnung zu tragen. Die Publikation soll die Arbeit jener erleichtern, die für die Schuldenpolitik staatlicher Haushalte zuständig sind.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.02.2019
Rezensent Gerhard Schwarz staunt über das jugendlich-mutige Denken des Finanzwissenschaftlers Terenzio Angelini. Was der Autor in Sachen nachhaltiger Schuldenpolitik zu sagen hat, scheint Schwarz lesenswert. Schon der knappe, klare, dichte Stil des Büchleins beeindruckt Schwarz. Von den 14 Empfehlungen im Buch möchte er nur einige wenige erwähnen, derart dicht und komplex erscheinen sie ihm. Wichtig zu nennen findet er Angelinis Vorschlag, das Schuldenvolumen nicht über 40 Prozent des BIP anwachsen und diese Quote in der Verfassung verankern und durch das Verfassungsgericht überwachen zu lassen. Die vom Autor angepeilte Vision einer nachhaltigen Finanzpolitik findet Schwarz ebenfalls hörenswert.
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