Mit der SPD als Volkspartei und dem BdV als Interessensverband standen sich in den ersten drei Dekaden der Bundesrepublik zwei ungleiche Akteure gegenüber. Bestand für den BdV das Hauptziel in der Wiedererlangung der Ostgebiete, sah sich die SPD im Zuge der Entspannungspolitik dazu veranlasst, ihre vormaligen Prinzipien den politischen Realitäten anzupassen. In der vorliegenden Studie wird auf personeller, institutioneller und inhaltlicher Ebene das wechselhafte Beziehungsgefüge untersucht. Das noch nicht abschließend bereinigte Zerwürfnis soll damit für beide Seiten verstehbar gemacht werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.2013
Das gestörte Verhältnis zwischen den Vertriebenenverbänden und der SPD und die Entwicklung dahin in den Jahren 1949 bis 1977 erörtert Matthias Müller mit diesem Band auf eine laut Hanns Jürgen Küsters detailreiche und im Urteil gut abgewogene Weise. Wie inkompatibel die jeweiligen Ziele waren, wie Brandt im Umgang mit den Verbänden taktierte, vermag ihm der Autor glaubhaft zu vermitteln.
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