Acht Kenner der antiken Literatur bieten in allgemeinverständlichen Beiträgen eine Auslese literarischer Meisterwerke der Antike. So schreibt Hellmuth Flashar über die "Ilias" des Homer, Martin Hose über die "Orestie" des Aischylos, Andreas Patzer über Platons "Apologie des Sokrates", Wilfried Stroh über die "Philippischen Reden" Ciceros, Werner Suerbaum über Vergils "Aeneis", Niklas Holzberg über Ovids "Metamorphosen", Peter von Möllendorf über "Der Goldene Esel" des Apuleius und Joachim Gruber über die "Tröstungen der Philosophie" des Boethius.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.09.2000
Äußerst lobenswert findet der Rezensent mit dem Kürzel rib. den Ansatz des Herausgebers, "ein breiteres Publikum an die griechische und lateinische Literatur, Philosophie und Geschichtsschreibung heranzuführen", da antike Themen im modernen Schulbetrieb zu kurz kämen. In diesem Band - Produkt einer Münchner Ringvorlesung - befassen sich Fachleute mit insgesamt acht antiken Werken, unter anderen von Aischylos, Ovid, Cicero und Platon und verzichten dabei auf "unnötige Vereinfachungen". Der einzige Kritikpunkt ist für den Rezensenten, dass Helmut Flashar, der sich mit Homers `Ilias` befasst, zu wenig auf die moderne Forschung zu dem Thema eingeht. Alles in allem empfiehlt er diese Textsammlung uneingeschränkt.
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