Markus Metz, Georg Seeßlen

Freiheit und Kontrolle

Die Geschichte des nicht zu Ende befreiten Sklaven
Cover: Freiheit und Kontrolle
Suhrkamp Verlag, Berlin 2017
ISBN 9783518127308
Taschenbuch, 461 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Zu den prägenden Erfahrungen der Gegenwart gehört es, dass der ewige Zwiespalt von Freiheit und Kontrolle mit neuer Schärfe aufklafft: Individuum und Gesellschaft sehen sich mit einer nie gekannten Mannigfaltigkeit an Freiheitsoptionen konfrontiert. Andererseits eskalieren aber die technischen Möglichkeiten und die weithin empfundene Notwendigkeit zu immer mehr Kontrolle - sei es des eigenen Körpers, der Grenzen oder der gesamten Welt. Ausgehend von den konkreten Erscheinungsformen dieser Dialektik in den jüngsten Debatten etwa über digitale Überwachung und Selftracking, Big Data und Bürokratie, fragen Markus Metz und Georg Seeßlen, bis zu welchem Grad die heute eklatanten Widersprüche zwischen Freiheit und Kontrolle letztlich unauflöslich und wo sie bloß Ideologie sind.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.07.2017

Für den Rezensenten Franz Schuh sind Markus Metz und Georg Seeßlen die "Meister des Essays". Entsprechend gern hat sich der Kritiker von den Autoren zu gedanklichen Höhenflügen anregen lassen: Er lässt sich hier die spannende "Differenz und Identität von Freiheit und Kontrolle" vor Augen führen, sinniert mit Metz und Seeßlen etwa über die Einheit von Freiheit und Kontrolle in der Liebe von Eltern zu ihren Kindern und lernt die Möglichkeiten des Menschen als "nicht zu Ende befreiter Sklave" kennen.

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