Hermann Sinsheimer

Was ich lebte, was ich sah

Briefe und Theaterkritiken
Cover: Was ich lebte, was ich sah
Quintus Verlag, Berlin 2020
ISBN 9783947215560
Gebunden, 432 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Der dritte - und abschließende - Band der Werkausgabe von Schriften des 1883 in Freinsheim/Pfalz geborenen Hermann Sinsheimer enthält Briefe an Freunde, an Persönlichkeiten seiner Zeit und an seine ihm im Exil stark verbundene Frau Christobel - Briefe, die einen Blick in Sinsheimers private Beziehungen öffnen. Im Fokus des Bandes steht zudem Sinsheimers dreißigjährige theaterkritische Tätigkeit, die er als 22-jähriger Jurastudent begann, bei Siegfried Jacobsohns Schaubühne und dann beim Berliner Tageblatt fortsetzte. Erst das Berufsverbot für jüdische Redakteure im "Dritten Reich" setzte dieser Tätigkeit ein Ende.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 31.05.2021

Rezensent Wilhelm von Sternburg zeigt sich hoch erfreut über die (Wieder-)Begegnung mit dem Theater- und Filmkritiker Hermann Sinsheimer und dessen Briefen und Schriften aus den Jahren 1905-1950. Sinsheimer begegnet ihm als genauer Beobachter des Bühnengeschehens seiner Zeit und Kenner der Dramatik von Brecht, Hofmannsthal und Sternheim. Die Texte lesen sich laut Sternburg oft wie Werkeinführungen. Darüber hinaus verdeutlichen sie für ihn, dass sich der Kritiker mitnichten den Nazis angedient hat, sondern gefährdeten Künstlern wie Max Reinhardt und Jakob Wassermann mit seinen Texten beistand. Mit seinem sorgfältig gestalteten Apparat bietet der Band dem Rezensenten auch ein Panorama des Theaters der Weimarer Zeit.

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