Victor Aubertin

Sand und Sachsen

Ein Sommerbilderbüchlein von Ost- und Nordsee in Worten
Das Arsenal Verlag, Berlin 2000
ISBN 9783931109189
Broschiert, 60 Seiten, 8,59 EUR

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.06.2001

Den Ton dieses Autors sucht der Rezensent hierzulande immer noch vergebens. Und weil das so ist, setzt Benedikt Erenz viel daran, Auburtin und sein Werk bei uns heimisch zu machen: Wo hat er gelebt, geschrieben und worüber? Und vor allem, wie hat er geschrieben? "Das ist es, das ist es!" ruft er aus, findet ihn (Auburtin) "nicht ätzend genug für Karl Kraus, nicht beißend genug für Kurt Tucholsky", aber einen "Physiognomiker der Dinge, Lauscher in der Stille" allemal, "einen Melancholiker ohne Schwermut, wenn es das gibt" (gibt es, gibt es ab sofort, schon weil's so schön klingt), und einen "Liebhaber der Welt ohne Verlangen". Auburtin also, jauchzt der Rezensent, in der Gesamtausgabe (drei Bände bisher) und zum Kennenlernen - in einem "zarten Bändchen, liebevoll ediert", als "Sommerbilderbüchlein von Ost- und Nordsee", aus Ahlbeck und Heringsdorf, von Helgoland und Amrum und - köstlich, köstlich, anfangen, anfangen!