Heiner Friedrich, Corinna Thierolf

Ich will nichts über mich sagen. Es geht um die Kunst

Heiner Friedrich im Gespräch mit Corinna Thierolf
Cover: Ich will nichts über mich sagen. Es geht um die Kunst
Schirmer und Mosel Verlag, München 2018
ISBN 9783829608442
Gebunden, 120 Seiten, 49,80 EUR

Klappentext

Mit 113 Abbildungen. Mit Beiträgen von Herzog Franz von Bayern, Michael Govan und Elisa Schaar. Zum 80. Geburtstag des deutschen Kunstpromoters, Museumsgründers, Galeristen und Sammlers Heiner Friedrich würdigt der Schirmer/Mosel Verlag Friedrichs Wirken in der Kunstwelt, das 1963 mit der Gründung der Galerie Friedrich und Dahlem in München seinen Anfang nahm. Heiner Friedrich hat bereits in den frühen sechziger Jahren, zusammen mit Franz Dahlem, in seiner Münchner Galerie die zu dieser Zeit völlig unbekannten Minimal, Land Art und Konzeptkünstler Joseph Beuys, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Cy Twombly, Walter de Maria, Georg Baselitz und Andy Warhol präsentiert. Dem Darmstädter Kunstsammler Karl Ströher vermittelte er die Pop-Sammlung Kraushaar sowie eine umfassende Sammlung deutscher Gegenwartskunst mit einem besonderen Schwerpunkt, dem Darmstädter Block Beuys.
Seit 1972 in New York lebend, gründete er dort die Dia Art Foundation, um gemeinsam mit seiner späteren Gattin Phillipa de Menil die von ihm betreuten Künstler im großen Stil mäzenatisch zu unterstützen und Werke zu finanzieren, die im üblichen Kunsthandelssystem nicht hätten zustande kommen können. Das 1977 fertiggestellte "The Lightning Field" von Walter de Maria in der Wüste von Nevada ist das extremste Beispiel dieser in der Geschichte der Gegenwartskunst beispiellosen Aktivitäten. 2011 endlich stiftete Heiner Friedrich seiner Heimatgemeinde, der oberbayrischen Stadt Traunreut ein öffentliches Kunstmuseum, DASMAXIMUM, in Form umgebauter Fabrikhallen. Dort werden dauerhaft deutsche und amerikanische Künstler und engste Weggefährten seines beruflichen Wirkens gezeigt, die Pop Art, Minimalismus, Konzeptkunst und Land Art vertreten, u.a. Dan Flavin, Andy Warhol, Walter de Maria, sowie Uwe Lausen, Georg Baselitz und Maria Zerres.