Günter de Bruyn

Der Sandpoet

Friedrich Wilhelm August Schmidt, genannt Schmidt von Werneuchen
Cover: Der Sandpoet
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2017
ISBN 9783945256985
Kartoniert, 32 Seiten, 8,00 EUR

Klappentext

Friedrich Wilhelm August Schmidt (1764-1838), genannt Schmidt von Werneuchen ist dem Gedächtnis der Nachwelt durch Goethes Parodie "Musen und Grazien in der Mark" und durch Fontanes Porträt in den "Wanderungen" erhalten. Schmidts Gedichte jedoch, die in eigentümlicher Naivität vor allem die Sehnsucht nach ländlichem Glück zum Gegenstand haben, sind kaum noch bekannt. Zu seinem 250. Geburtstag 2014 widmete ihm die Stadt Werneuchen, in der er 1795 Pfarrer wurde, eine viel beachtete Ausstellung. In der Reihe Märkischer Dichtergarten hatte Günter de Bruyn 1981 den natursüchtigen Märker wiederentdeckt und herausgegeben. Jetzt wendet er sich erneut jenem "Sandpoeten" zu, den die Literaturwissenschaft leider noch immer - und zu Unrecht - kaum zur Kenntnis zu nehmen scheint.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2017

Rezensent Tilman Spreckelsen erfährt bei Günter de Bruyn Wissenswertes über den märkischen Dichter Friedrich Wilhelm August Schmidt. Auch wenn er sich bei manchen Sätzen de Bruyns über das glückliche Landleben an gegenwärtige Strömungen samt ihrer Zeitschriften und Bücher erinnert fühlt, findet Spreckelsen die Charakterisierungen im Band präzise, stilistisch glänzend und durch die hinzugefügten Bilder auch anschaulich.

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