Herausgegeben von Manfred Holler, Hartmut Kliemt, Dieter Schmidtchen und Manfred Streit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2004
Norbert Tofall bespricht das 22. Jahrbuch für Neue Politische Ökonomie, das sich mit der Europäischen Union, ihrem Vertragswerk und den Grundsätzen von "good governance" beschäftigt. Der Rezensent legt zunächst dar, dass er ein großes Problem in der unklaren verfassungsrechtlichen Lage der EU sieht und vermutet, dass dies von den "Mächtigen gewollt" sei, weil es ihren eigenen Interessen entgegen kommt. Während er mit den meisten Beiträgen des Bandes einverstanden zu sein scheint, kritisiert er an dem Aufsatz von Roger Congleton, in dem dieser den Vorschlag von zwei "Gesetzgebungskammern" für die EU macht, dass der britische Autor die "weitgehende Machtlosigkeit" des Europäischen Parlaments gegenüber dem europäischen Ministerrat "vernachlässigt". Dabei hätte es Tofall auch hilfreich gefunden, wenn Congleton die Gefahr der gegenseitigen Blockade von zwei Gesetzgebungsorganen "kritisch erörtert" hätte.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…