Herausgegeben von Manfred Holler, Hartmut Kliemt, Dieter Schmidtchen und Manfred Streit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.08.2004
Norbert Tofall bespricht das 22. Jahrbuch für Neue Politische Ökonomie, das sich mit der Europäischen Union, ihrem Vertragswerk und den Grundsätzen von "good governance" beschäftigt. Der Rezensent legt zunächst dar, dass er ein großes Problem in der unklaren verfassungsrechtlichen Lage der EU sieht und vermutet, dass dies von den "Mächtigen gewollt" sei, weil es ihren eigenen Interessen entgegen kommt. Während er mit den meisten Beiträgen des Bandes einverstanden zu sein scheint, kritisiert er an dem Aufsatz von Roger Congleton, in dem dieser den Vorschlag von zwei "Gesetzgebungskammern" für die EU macht, dass der britische Autor die "weitgehende Machtlosigkeit" des Europäischen Parlaments gegenüber dem europäischen Ministerrat "vernachlässigt". Dabei hätte es Tofall auch hilfreich gefunden, wenn Congleton die Gefahr der gegenseitigen Blockade von zwei Gesetzgebungsorganen "kritisch erörtert" hätte.
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