Wolff Heintschel von Heinegg (Hg.), Christoph Vedder (Hg.)

Europäischer Verfassungsvertrag

Handkommentar
Cover: Europäischer Verfassungsvertrag
Nomos Verlag, Baden-Baden 2007
ISBN 9783832910907
Gebunden, 1248 Seiten, 89,00 EUR

Klappentext

Unter der deutschen Ratspräsidentschaft gewinnt der europäische Verfassungsprozess wieder an politischer Dynamik: In der "Berliner Erklärung" haben die Staats- und Regierungschefs vereinbart, die Europäische Union bis zum Jahr 2009 auf eine erneuerte gemeinsame Grundlage zu stellen. Durch die Präsidentschaftswahl in Frankreich sind die Chancen weiter gestiegen, dass die politische Substanz der EU-Verfassung erhalten werden kann. Der neue Kommentar von Prof. Christoph Vedder und Prof. Wolff Heintschel von Heinegg liefert eine übersichtliche Darstellung des Europäischen Verfassungsvertrages. Der Handkommentar erläutert die gesamte EU-Verfassung Artikel für Artikel und verdeutlicht vor dem Hintergrund des geltenden Europarechts die wesentlichen Neuregelungen des Verfassungsvertrages. Das Werk bietet also ein vollständiges Bild der zukünftigen Rechtslage.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2007

Als "überholt" und doch "aktuell" wertet Rezensent Reinhard Müller diesen umfangreichen Handkommentar zum europäischen Verfassungsvertrag, den Christoph Vedder und Wolff Heintschel von Heinegg herausgegeben haben. Schließlich leben wesentliche Gedanken des europäischen Verfassungsvertrags auch nach seinem Scheitern im anstehenden Reformvertrag weiter. So unterstreicht Müller, dass zwar alles, was an staatliche Symbolik erinnert, aus dem Reformvertrag getilgt wurde. In der Substanz aber sei vieles gerettet worden, sowohl im Blick auf die Errungenschaften als auch die Problembereiche.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.06.2007

Höchsten Respekt zollt Rezensent Heribert Prantl diesem von Christoph Vedder und Wolff Heintschel von Heinegg herausgegebenen juristischen Handkommentar zum EU-Reformvertrag. Er lobt die Vollständigkeit und Verständlichkeit dieses Kommentars, an dem neben den Herausgebern dreizehn weitere Rechtswissenschaftler und Europarechtler gearbeitet haben. Dem Werk gelingt es zu seiner Freude eindrucksvoll, Orientierung über das komplizierte Gebilde Europa zu verschaffen und zwar so, dass auch ein "interessierter normaler Mensch" damit etwas anfangen könne. Die einzelnen Teile des Verfassungsvertrages - die Grundlagen, die Charta der Grundrechte und die "Politikbereiche und die Arbeitsweise der Union" - werden seines Erachtens übersichtlich und klar erläutert. Dabei begrüßt er, dass die Kommentatoren in den Erläuterungstexten keine "großen politischen Debatten" ausfechten und auch nicht lamentieren, sondern sich zurückhalten und den Ist-Zustand schildern. Dass die kürzlich in Brüssel vereinbarten Übergangs- und Befreiungsregeln fehlen, mindert für ihn den Wert des Werks in keiner Weise. Prantls Resümee über das Buch: für jeden, der sich mit Europapolitik beschäftigt, "schier unentbehrlich".
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