Mit einem Vorwort von Sir Richard J. Evans. Band 1: Europäische Revolutionen, 1749-1848; Band 2: Die Blütezeit des
Kapitals, 1848-1875; Band 3. Das imperiale Zeitalter, 1875-1914.
Das "lange 19. Jahrhundert", darunter verstand Eric Hobsbawm die Zeit von der Französischen Revolution bis zum Ersten Weltkrieg. Diese Epoche war geprägt durch den Aufstieg des Kapitalismus und des Bürgertums, dem Kampf der Arbeiter um ihre Rechte, dem Imperialismus zwischen den Völkern, der Säkularisierung und Rationalisierung bis hin zum ersten industriell geprägten Weltkrieg. Nun erscheint erstmals die Hobsbawm-Trilogie über das lange 19. Jahrhundert in einer schön gestalteten Gesamtausgabe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.07.2017
Für Rezensent Michael Hesse sind Eric Hobsbawms Bücher ein Gewinn für alle Zeiten. Vor allem der Umstand, dass der Historiker schreiben konnte, verständlich, unterhaltsam und anschaulich, scheint Hesse bemerkenswert. Die Neuauflage von Hobsbawms Hauptwerk begrüßt Hesse daher freudig, verweist auf den Versuch des Autors, stets die Verbindung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im globalen Zusammenhang zu sehen, und liest im Geleitwort von Richard J. Evans noch einmal über die Publikationsgeschichte der drei Bände nach. Die vorliegende Globalgeschichte als "Geschichte der Zivilisation", wie Hesse schreibt, eröffnet ihm kluge Perspektiven auf Revolutionen und das Kapital wie auf Literatur und Kunst.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,…