Die Globalisierung ist die zentrale Herausforderung unserer Epoche. Doch spätestens seit den gewalttätigen Protesten gegen die Welthandelsorganisation in Seattle sind die Globalisierungsgegner in aller Munde. Die umfassende wirtschaftliche und finanzielle Verflechtung wird nicht mehr als selbstverständlich hingenommen. Weltweit haben Kritiker die Probleme der sozial-, umwelt- und entwicklungspolitischen Globalisierung verdeutlicht, und sie machen dagegen mobil. Dabei sind die Motive der Kritiker vielschichtig. Manche sind gegen jede Globalisierung, andere wünschen sich eine alternative Form. Auch zur Frage der Gewalt bei Protesten nehmen sie unterschiedliche Positionen ein. Das Buch gibt einen konzisen Überblick über die aktuellen Probleme der weltwirtschaftlichen Verflechtung und die Gegenvorschläge der Kritiker und Gegner.
"Eines der wichtigsten politischen Bücher der letzten Jahre" nennt der absolut überzeugte Rezensent Warnfried Dettling diese Studie zur Globalisierung und ihren Kritikern von Claus Leggewie. Dem Autor bescheinigt der Rezensent einen "originellen Kopf, der dazu noch gut schreiben könne" sowie einen "scharfen analytischen Blick, der die neuen Politikmuster einer transnationalen Politik gut herausarbeite". Leggewie betrachte Globalisierung "als ein vielschichtiges und differenziertes, politisches und kulturelles, soziales und kommunikatives Phänomen, von dem selbst die Kritiker noch ein wichtiger Teil seien". Als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac-Deutschland verschweige der Autor auch nicht die "mannigfachen Demokratiedefizite" und "inneren Widersprüche" innerhalb der Globalisierungskritikerszene. Letztendlich werde mit dieser Analyse nach Meinung des Rezensenten "das Verständnis und die Urteilskraft für wichtige Fragen der Zeit geschärft".
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