Bildungsbericht für Deutschland: Erste Befunde

Leske und Budrich Verlag, Opladen 2003
ISBN 9783810040602
Broschiert, 369 Seiten, 29,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Hermann Avenarius u.a.. Seit einiger Zeit steht das Bildungswesen wieder im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Hierzu haben vor allem die internationalen Vergleichsuntersuchungen TIMSS, PISA, IGLU wie auch die innerdeutsche Ergänzungsstudie PISA-E beigetragen. Dabei ist deutlich geworden, dass über den Stand und Entwicklung des deutschen Bildungssystems zwar manche Einzelheiten bekannt sind, dass aber eine systematische Gesamtschau fehlt. Der Bildungsbericht für Deutschland liefert einen systematischen Gesamtüberblick über die derzeitige Situation des deutschen allgemein bildenden Schulwesens.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 24.10.2003

Den Bildungsberichten wird es wohl so ergehen wie den Armutsberichten, prophezeit Rezensentin Jeanne Rubner: "verkündet und zu den Akten gelegt". Den Neuigkeitswert des von Hermann Avenarius herausgegebenen "Bildungsberichts für Deutschland" erblickt Rubner vor allem darin, "dass es tatsächlich der erste bundesweite ist". "National" dürfe sich dieser Bericht dennoch nicht nennen, da er im Auftrag der Kultusministerkonferenz entstand, die damit einer Bundesbildungsministerin mit nationalen schulpolitischen Ambitionen zuvor kommen wollte, berichtet Rubner. Die Studie musste "innerhalb von fünf Monaten schnell zusammengeschrieben" werden, was man ihr auch anmerke: zu einer "verständlichen Sprache" habe die Zeit wohl nicht gereicht. An den Befunden der Autoren lässt sich nach Einschätzung des Rezensentin "freilich nicht deuteln". Sie decken sich, kaum überraschend, mit den Ergebnissen von Pisa und anderen Schulstudien.
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