Wolfgang Kohlhaase

Wolfgang Kohlhaase wurde 1931 in Berlin geboren. Nach Kriegsende macht er im Alter von 16 Jahren ein Volontariat bei der Jugendzeitung "Start" (später "Junge Welt"). 1950 führten ihn Zufall und Neugier zum Film, er arbeitet fast 40 Jahre lang als Dramaturg und Drehbuchautor in den Babelsberger DEFA-Studios. Kohlhaase war maßgeblich beteiligt an den Filmerfolgen "Berlin - Ecke Schönhauser" (1956), "Ich war neunzehn" (1968) und "Solo Sunny" (1980). Sein Hörspiel "Die Grünstein-Variante" wurde 1984 von Bernhard Wicki verfilmt. 1996 adaptierte Kohlhaase Carl Zuckmayers "Hauptmann von Köpenick". In Zusammenarbeit mit Volker Schlöndorff schrieb er das Drehbuch zu "Die Stille nach dem Schuss". Für seine Arbeit als Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Weitere Filme: "Alarm im Zirkus" (1954), "Eine Berliner Romanze" (1955), "Der Fall Gleiwitz" (1961), "Berlin um die Ecke" (1965/89), "Fisch zu viert" (1970), "Der nackte Mann auf dem Sportplatz" (1974), "Der Aufenthalt" (1983), "Die Zeit, die bleibt" (Dokumentarfilm, 1985), "Der Bruch" (1989), "Inge, April und Mai" (Regie, 1993), "Mein Leben ist so sündhaft lang" (Regie, 1998).

Wolfgang Kohlhaase: Um die Ecke in die Welt. Über Filme und Freunde

Cover: Wolfgang Kohlhaase. Um die Ecke in die Welt - Über Filme und Freunde. Neues Leben Verlag, Berlin, 2014.
Neues Leben Verlag, Berlin 2014
Texte über Konrad Wolf, Frank Beyer, Andreas Dresen, Bernhard Wicki, Hermann Kant, Renate Krössner, Peter Hacks, Kurt Maetzig, Werner Stötzer, Wieland Herzfelde, Ulrich Plenzdorf und andere.

Wolfgang Kohlhaase: Sommer vorm Balkon. Verfilmt von Andreas Dresen

Cover: Wolfgang Kohlhaase. Sommer vorm Balkon - Verfilmt von Andreas Dresen. Aufbau Verlag, Berlin, 2005.
Aufbau Verlag, Berlin 2005
Mit Interviews von Regine Sylvester. Mit 16 Filmfotos. Sommer in Berlin. Nike kümmert sich um Oskar und Helene und um jemanden, der seinen Namen nicht mehr weiß. Katrin rennt sich die Hacken ab nach…