Walter Muschg

Walter Muschg, 1898 in Zürich-Witikon geboren, studierte in Zürich und Berlin Germanistik und war ab 1936 Professor für Deutsche Literaturgeschichte in Basel. Seine Studenten, darunter Max Frisch und Urs Widmer, verehrten ihn als einen begeisterten und begeisternden Lehrer, als Literaturwissenschaftler stach er durch seine unkonventionellen Perspektiven und seine provokativen, oft auch polemischen Stellungnahmen hervor. So war er einer der ersten, die die damals noch anrüchige Lehre Freuds für die Literaturwissenschaft entdeckten, er verhalf Jeremias Gotthelf und seinem Werk zu neuer Anerkennung und machte sich nach 1945 für damals vergessene Autoren wie Alfred Döblin oder Hans Henny Jahnn stark. Walter Muschg starb 1965 in Basel.

Walter Muschg: Die Zerstörung der deutschen Literatur. Und andere Essays

Cover: Walter Muschg. Die Zerstörung der deutschen Literatur - Und andere Essays. Diogenes Verlag, Zürich, 2009.
Diogenes Verlag, Zürich 2009
Der Germanist und Literaturforscher Walter Muschg kam von der Psychoanalyse her und gewann daraus tiefe und überraschend moderne Einblicke in das unbewusste, mythische Wesen literarischer Texte. Dadurch…

Walter Muschg: Tragische Literaturgeschichte.

Cover: Walter Muschg. Tragische Literaturgeschichte. Diogenes Verlag, Zürich, 2006.
Diogenes Verlag, Zürich 2006
Mit einem Nachwort von Urs Widmer und einer Vorbemerkung von Walter Muschg. Eine Literaturgeschichte, die dem tragischen Urgrund aller Dichtung nachspürt und die Frage beantwortet: Was macht einen Menschen…