Victor Serge

Victor Serge wurde 1890 als Sohn russischer Exilanten in Brüssel geboren. Er verbrachte als anarchistischer Aktivist fünf Jahre in einem Pariser Gefängnis und arbeitete nach den russischen Revolutionen für die Comintern als Publizist und Übersetzer. Schon früh kritisierte er die sowjetische Machtpolitik. Nach einigen Jahren in Berlin und Wien wurde er bald nach seiner Rückkehr aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen, verhaftet und in den GULAG geschickt. 1936 durfte er nach internationalen Protesten nach Brüssel auswandern, musste seine Familie jedoch zurück lassen. In seinen letzten zehn Lebensjahren entstanden sieben Romane, die inzwischen international als Klassiker gelten. Victor Serge starb 1947 in Mexiko Stadt.

Victor Serge: Schwarze Wasser. Roman

Cover: Victor Serge. Schwarze Wasser - Roman. Rotpunktverlag, Zürich, 2014.
Rotpunktverlag, Zürich 2014
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer. Michail Iwanowitsch Kostrow, Professor für "historischen Materialismus" in Moskau, wird wegen falscher Gesinnung verhaftet. Er durchläuft die verschiedenen Stationen…

Victor Serge: Die große Ernüchterung. Der Fall Tulajew

Cover: Victor Serge. Die große Ernüchterung - Der Fall Tulajew. Edition Büchergilde, Frankfurt am Main, 2012.
Edition Büchergilde, Frankfurt am Main 2012
Aus dem Französischen von N.O. Scarpi, neu überarbeitet von Rudi Schweikert. Mit einem Vorwort von Walter Laqueur. Die späten 30er Jahre in der Sowjetunion, zur Zeit der "Großen Säuberung". Ein junger…