Michael Checinski

Michael Moshe Checinski wurde 1924 in Lodz (Polen) geboren. Im Februar 1940 wurde er mit seiner Familie in das Ghetto Lodz gesperrt, wo er als Fräser in einer Metallfabrik arbeitete. Er gehörte zu den Mitbegründern des jüdischen Widerstands im Lodzer Ghetto. Ende August 1944 folgte die Deportation nach Ausschwitz. Seine Eltern wurden vergast, seine Schwester im Konzentrationslager Stutthof und sein älterer Bruder in Bergen-Belsen umgebracht. Ihm selbst gelang während des Todesmarsches 1945 die Flucht. Er trat als Freiwilliger der Roten Armee bei und kämpfte dort bis zum Ende des Krieges. Im Nachkriegspolen war Checinski zunächst als Metallarbeiter tätig. Nach einem Studium der Wirtschaftslehre ging er als Dozent an die Militärakademie in Warschau. Seit 1969 ist er in Israel beheimatet, war dort zunächst an der Hebrew University of Jerusalem, danach an der Harvard University in den USA tätig. Von 1984 bis 1996 war Checinski Professor für Militärwirtschaft im G. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen. Checinski hat zahlreiche wissenschaftliche Bücher und Artikel in Polnisch, Englisch, Deutsch und Hebräisch veröffentlicht. Er lebt in Israel und in Garmisch-Partenkirchen.

Michael Checinski: Der traurige Frühling.

Cover: Michael Checinski. Der traurige Frühling. Eichborn Verlag, Köln, 2003.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003
Michael Checinski ist 21 Jahre alt, als er 1945 in seine Heimatstadt Lodz zurückkehrt. Voller Optimismus, voller Hoffnungen, sich ein neues Leben aufzubauen, will er sich für eine bessere Gesellschaft…

Michael Checinski: Die Uhr meines Vaters.

Cover: Michael Checinski. Die Uhr meines Vaters. Eichborn Verlag, Köln, 2001.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. Im Getto von Lodz wurden auf engstem Raum 160.000 Menschen untergebracht, 870 von ihnen überlebten. Checinski, einer Familie von Rabbinern entstammend, läßt das…