Jacob Taubes

Jacob Taubes, 1923 in Wien geboren, wuchs in einer rabbinischen Gelehrtenfamilien auf. Mit dieser zog er 1936 nach Zürich, wo sein Vater zum Großrabbiner berufen wurde. 1943 schloss Taubes seine eigene Ausbildung zum Rabbiner ab, anschließend studierte er in Basel und Zürich Philosophie und Geschichte und promovierte mit einer Arbeit über die Abendländische Eschatologie. Ab 1949 lehrte Taubes als Dozent für Religionsphilosophie am Jewish Theological Seminary in New York. Er selbst lernte weiter bei Leo Strauss und war mit Hannah Arendt und Paul Tillich bekannt. Von 1951 bis 1953 lehrte Taubes in Jerusalem, anschließend in Harvard und Princeton. In dieser Zeit befreundete er sich mit Herbert Marcuse. 1956 erhielt Taubes einen Ruf als Professor für Religionsgeschichte und Religionsphilosophie an die Columbia University in New York. Ab 1966 war er Ordinarius für Judaistik und Hermeneutik an der Freien Universität Berlin. Jacob Taubes starb 1987 in Berlin.

Hans Blumenberg/Jacob Taubes: Hans Blumenberg, Jacob Taubes: Briefwechsel 1961-1981 - und weitere Materialien.

Cover: Hans Blumenberg / Jacob Taubes. Hans Blumenberg, Jacob Taubes: Briefwechsel 1961-1981 - und weitere Materialien. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2013.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2013
Die Korrespondenz zwischen Hans Blumenberg und Jacob Taubes dokumentiert das inhaltsreiche und nicht ganz spannungsfreie Verhältnis zweier Intellektueller, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten:…

Carl Schmitt/Jacob Taubes: Jacob Taubes/Carl Schmitt: Briefwechsel.

Cover: Carl Schmitt / Jacob Taubes. Jacob Taubes/Carl Schmitt: Briefwechsel. Wilhelm Fink Verlag, Paderborn, 2012.
Wilhelm Fink Verlag, München 2012
Zwischen dem aus einer Rabbinerfamilie stammenden Religionsphilosophen, Gründungsprofessor des ersten Lehrstuhls für Jüdische Studien in Deutschland überhaupt, und dem Staats- und Völkerrechtler, Parteigänger…