Henri Michaux

Henri Michaux wurde 1899 im belgischen Namur, in den Ardennen, geboren. Nach einem kurzen Medizinstudium musterte er als Matrose an und fuhr ein Jahr zur See. Nach der Lektüre von Lautreamont begann er zu schreiben und verließ Belgien für immer. In Paris entstanden auch erste Kontakte zur zeitgenössischen Malerei. Seine erste große Reise führte ihn 1927 nach Ecuador; in den Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg bereiste er Südamerika, Afrika, Süd- und Ostasien. Michauxs Werk, ursprünglich dem Surrealismus nahe, kreist auch hauptsächlich um die Entdeckung neuer Welten (z.T. mit Hilfe halluzinogener Drogen), um imaginäre Welten, Bestandsaufnahmen von Träumen. Michaux, dessen Werk 1998 in die "Bibliotheque de la Pleiade" aufgenommen wurde, starb 1984 in Paris und hinterließ ein umfangreiches zeichnerisches und literarisches Werk.

Henri Michaux: Zeichen. Köpfe. Gesten..

Cover: Henri Michaux. Zeichen. Köpfe. Gesten.. Piet Meyer Verlag, Bern - Wien, 2014.
Piet Meyer Verlag, Bern - Wien 2014
Henri Michaux ist einer der bedeutendsten Dichter des französischen 20. Jahrhunderts, er gilt aber auch als einer der bedeutendsten bildenden Künstler der europäischen Nachkriegszeit. Echte Doppelbegabungen…

Henri Michaux: Wer ich war. Frühe Schriften 1922-1926

Cover: Henri Michaux. Wer ich war - Frühe Schriften 1922-1926. Droschl Verlag, Graz, 2006.
Droschl Verlag, Klagenfurt 2006
Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Obwohl Henri Michaux später seine Anfänge zu verbergen suchte und sie mit wechselnder Konsequenz aus seinem Werkkatalog tilgte - dem ihn verehrenden Paul Celan…

Henri Michaux: Meine Besitztümer. und andere Texte 1929 - 1938

Cover: Henri Michaux. Meine Besitztümer - und andere Texte 1929 - 1938. Droschl Verlag, Graz, 2003.
Droschl Verlag, Graz 2003
Aus dem Französischen von Paul Celan, Dieter Hornig und Kurt Leonhard. Henri Michaux: neben Kafka und Beckett ein Jahrhundertschriftsteller. Anthropologe des eigenen Ich, der äußeren und inneren Räume,…