Friedrich Sieburg

Friedrich Sieburg, 1893 in Altena im Sauerland geboren, studierte Philosophie, Geschichte, Literatur und Nationalökonomie in Heidelberg und promovierte schließlich in Münster. Von 1919 bis 1923 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin, im Anschluss als Auslandskorrespondent in Paris und später in London. Er bekannte sich zunächst zum Nationalsozialismus, lehnte aber den Antisemitismus ab. Von 1949 an war er Mitherausgeber der Zeitschrift die Gegenwart und publizierte Bücher über Frankreich, in denen er sich auch vom Nationalsozialismus distanzierte. Seit 1956 war er für die FAZ tätig und war bis zu seinem Tode einer der bedeutendsten Zeit- und Literaturkritiker Deutschlands. Er starb 1964 in Gärtringen in Württemberg.

Friedrich Sieburg: Die Lust am Untergang. Selbstgespräche auf Bundesebene

Cover: Friedrich Sieburg. Die Lust am Untergang - Selbstgespräche auf Bundesebene. Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin, 2010.
Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2010
Mit einem Vorwort und einem Nachwort von Thea Dorn. Wir Deutsche malen am liebsten schwarz. Wenn uns im Augenblick keine Katastrophe heimsucht, dann sehen wir eine kommen. Wir können, so scheint es, ohne…