Fred Wander

Fred Wander, geboren 1917 in Wien, verließ mit 14 die Schule und wenig später das Elternhaus und zog als Gelegenheitsarbeiter durch Europa. Während des Krieges wurde er in Frankreich interniert, schließlich deportiert nach Auschwitz und Buchenwald. 1945 ging er zurück nach Wien, arbeitete als Zeichner, Fotograf und Zeitungsreporter. 1958 siedelte er in die DDR über, die er einige Jahre nach dem Tod seiner Frau Maxi Wander 1977 wieder Richtung Wien verließ. 2003 erhielt Fred Wander den Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil. Er starb im Jahr 2006 mit 89 Jahren in Wien.

Fred Wander: Hotel Baalbek

Cover
Wallstein Verlag, Göttingen 2007
ISBN 9783835301504, Gebunden, 228 Seiten, 19.90 EUR
Mit einem Nachwort von Erich Hackl. Über der schönen, verkommenen Stadt liegt ein Dunst von Rausch und Lähmung, von dunklen Geschäften und Gewalt: Marseille 1942. Im Baalbek, einem drittklassigen Hotel,…

Fred Wander: Das gute Leben

Cover
Wallstein Verlag, Göttingen 2006
ISBN 9783892448556, Gebunden, 400 Seiten, 24.00 EUR
»Ich bin unterwegs, mein Gepäck ist leicht«, lautet der letzte Satz dieser Lebenserinnerungen. Fred Wander schreibt ihn als fast Neunzigjähriger, gleichermaßen eine lange und fürwahr bewegte Lebensstrecke…

Fred Wander: Der siebente Brunnen

Cover
Wallstein Verlag, Göttingen 2005
ISBN 9783892448372, Gebunden, 168 Seiten, 19.00 EUR
Mit einem Nachwort von Ruth Klüger. Vor kaum mehr als zehn Jahren haben Bücher von Georges-Arthur Goldschmidt, Ruth Klüger, Louis Begley und Imre Kertesz neue Formen des Sprechens über den Holocaust…