Erich Honecker

Erich Honecker (1912 bis 1994) war langjähriger Generalsekretär des Zentralkomitees (ZK) der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR und führte die DDR bis zum Jahr des Mauerfalls 1989. Er war Sohn eines Bergarbeiters und engagierte sich schon als Kind in der Kommunistischen Jugend. 1930 trat er der KPD bei. Unter den Nazis ging er in den Kommunistischen Widerstand und verbrachte den größten Teil der Nazizeit im Gefängnis. Nach der Absetzung Ulbrichts war Honecker die große Machtfigur in der DDR. Erst wenige Wochen vor dem Mauerfall wurde er abgesetzt. Nach dem Mauerfall kam es zum Prozess, der wegen Honeckers Gesundheitszustand eingestellt wurde. Anfang 1993 emigrierte Honecker mit seiner Frau Margot nach Chile, wo er kurz darauf starb.

Erich Honecker: Letzte Aufzeichnungen.

Cover: Erich Honecker. Letzte Aufzeichnungen. Edition Ost, Berlin, 2012.
Edition Ost, Berlin 2012
Mit einem Vorwort von Margot Honecker. Mit Fotos und Faksimile. Erich Honecker war 169 Tage in Berlin-Moabit inhaftiert, ehe er Anfang 1993 nach Chile ausreiste. Im Gepäck hatte er ein Tagebuch, etwa…