Abraham Sutzkever

Abraham Sutzkever, wurde 1913 in Smorgon (heute Smarhon, Weißrussland) geboren. 1920 kam die Familie nach Wilna, wo er das polnisch-jüdische Gymnasium besuchte. Bekanntschaft mit Max Weinreich. Seit 1934 gehörte er der Avantgarde des jüdischen Schriftstellerkreises Junge-Wilne an. 1937 erschien sein erster jiddischer Gedichtband. Im 1941 errichteten Wilner Getto wurden Sutzkevers Mutter und der erstgeborene Sohn ermordet. 1942 schloss Sutzkever sich im Getto den Partisanen an, 1943 gelang ihm mit seiner Frau die Flucht in die Naroczer Wälder. Von 1944 an berichtete er aus Moskau über die Mordtaten der Nazis in Litauen. 1947 emigrierte er nach Israel, seither lebt er in Tel Aviv. Seit 1948 erscheint seine Zeitschrift für jiddische Literatur, "Di goldene Kejt" (Die goldene Kette), ein Fanal für das Überleben der jiddischen Kultur.

Abraham Sutzkever: Wilner Getto 1941-1944 / Gesänge vom Meer des Todes

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Ammann Verlag, Zürich 2009
ISBN 9783250105329, Gebunden, 464 Seiten, 34.95 EUR
Aus dem Jiddischen von Hubert Witt. Zum Band "Wilner Getto": Juli 1944. An der Vertreibung der deutschen Eroberer aus Wilna sind auch jüdische Partisanen beteiligt. Nur Wenige haben überlebt. Kaum etwas…

Abraham Sutzkever: Geh über Wörter wie über ein Minenfeld

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Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009
ISBN 9783593389066, Gebunden, 389 Seiten, 34.90 EUR
Aus dem Jiddischen von Peter Comans und mit einer Einleitung von Heather Valencia. Abraham Sutzkever zählt zu den bedeutendsten Dichtern der jiddischen Literatur. Die Shoa, der er selbst nur knapp entkam,…