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Richard Wagner

14 Artikel

Sachbuch: Geschichte und Wissenschaft

Bücher der Saison 10.04.2013 […] über die "Subkultur Westberlin 1979-1989" für den SZ-Rezensenten Jens Bisky das wahrscheinlich beste Berlin-Buch der vergangenen Jahre. Etappen des Atheismus 1 Dies Jahr ist Jean-Paul-Jahr, Richard-Wagner-Jahr und Georg-Büchner-Jahr, von den Geburtsdaten her gesehen genau in dieser Reihenfolge. Jean Paul ist allerdings fünfzig Jahre älter als die beiden anderen Jubilare - und dennoch ein Wegbereiter […] sei auch noch einmal auf Roberto Calassos biografischen Essay "Der Traum Baudelaires" der den Romanisten Karlheinz Stierle in der NZZ in eine rauschhafte Lobeshymne ausbrechen ließ. Musik Richard Wagner wurde am 22. Mai geboren und wird also im nächsten Monat gefeiert werden. Der Spiegel brachte zwar schon einen Titel, aber bisher macht das Wagner-Jahr einen recht müden Eindruck. Die Rezensenten […]

Leseprobe zu Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Teil 3

Vorgeblättert 08.04.2013 […] lauten: "Gleichwohl geht der Prozeß der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik."(258)      Wenige Augenblicke nachdem er dies geschrieben hatte, starb Richard Wagner. Doch das Gift seiner obsessiven Frauenverachtung wirkte weiter. In dem Wiener jüdischen Schriftsteller Otto Weininger fand er einen glühenden Adepten. Die Aufführung des Parsifal, die der zwe […]

Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir

Vorgeblättert 08.04.2013 […] Gottfried Wagner: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir Richard Wagner - Ein Minenfeld Propyläen Verlag, Berlin 2013 304 Seiten, gebunden, € 19,99 Erscheint am 19. April 2013 Hier zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen beim Propyläen Verlag Klappentext: In der heilen Welt der Wagnerianer ist man sich einig: Der Mythos ist zu pflegen, Bayreuth als Kult- und Pilgerstätte […] Wagner, geboren 1947 in Bayreuth, ist promovierter Musikwissenschaftler, Regisseur und Publizist. In Vorträgen, Publikationen und Lehrveranstaltungen setzt er sich kritisch mit Leben und Werk Richard Wagners auseinander. Er engagiert sich für im Dritten Reich verfolgte Komponisten sowie für menschenrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Holocaust und anderen Völkermorden. Er lebt in Italien. […]

Der Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau

Link des Tages 02.02.2006 […] schwarzen südafrikanischen Nationalisten: 'Die Weißen treten uns nicht nur; sie sagen uns auch, wie wir darauf reagieren müssen." Deutschland. Es geht wirklich nicht um Karikaturen, meint der Autor Richard Wagner in der Berliner Zeitung, sondern um Kräfte, die sie nutzen, um ihre finstere Politik zu machen: "Während nun über Cartoons diskutiert wird, hat der neue iranische Staatspräsident Ahmadinedschad […]

Vorgeblättert

Vorgeblättert 15.09.2003 […] Musik" ist, wenn man qualifiziert von einem Ton zum anderen geht.  Die einfachen Wahrheiten sind oft die besten. Hören Sie sich zum Beispiel die ersten sieben Noten des Tristan-Vorspiels von Richard Wagner an. Jeder, der das Stück kennt und sich eine Erinnerung daran bewahrt hat, denkt automatisch weiter, wie wohl die nächsten Töne klingen werden. Musik wird erneut nachempfunden, die sich im Unt […] punktierte Rhythmus im ersten Satz wird selten wirklich durchgehalten. Ein altes Problem der Dirigenten. So popu1är die Siebente auch wurde, sie hat sich viele Deutungen gefallen lassen müssen. Richard Wagners Wort von der "Apotheose des Tanzes" trifft schließlich nur die rhythmische Brisanz der Ecksätze. Viel näher läge es, in dieser Symphonie einen Nachhall geschichtlicher Ereignisse zu sehen. Sie […] des Rhythmischen ins Zentrum der musikalischen Komposition gerückt, selbst Bach nicht. Eine Entsprechung dazu findet sich erst gut fünfzig Jahre später mit vollkommen anderem Ausdrucksgehalt bei Richard Wagner: Im rhythmischen Puls, der die große Liebesszene im zweiten Akt von Tristan und Isolde (O sink hernieder, Nacht der Liebe) durchzieht und den Anton Bruckner - wiederum zwei Jahrzehnte später - […]

Auweia Auwaga!

Link des Tages 09.07.2001 […] Am Samstag kam es zum Eklat. In Jerusalem machte der Dirigent Daniel Barenboim einen lange gehegten Plan wahr. Er dirigierte Auszüge aus Richard Wagners Oper "Tristan und Isolde", als Zugabe eines Konzerts der Berliner Staatskapelle beim Israel-Festival in Jerusalem. Im Publikum kam es darauf (wie auch die FAZ berichtet) zu erregten Auseinandersetzungen.Wie die BBC dokumentiert, sorgt Wagner seit […] Absprachen missachtet zu haben. Ähnlich äußert sich Festivaldirektor Yossi Talgan im Radio. Die israelische Tageszeitung "Jerusalem Post" startete umgehend eine Leser-Abstimmung Pro und Contra Richard Wagner. Der Streit geht weiter. […]