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Joseph Roth

13 Artikel

Dorfbrunnengespräch

Bücherbrief 09.12.2011 […] Sprache erzeugt. Und in der FAZ zeigte sich Sandra Kegel fasziniert von diesem "erratischen Werk", und am Ende von der Erkenntnis geschockt, "unter falscher Annahme gelesen, ja gelebt zu haben". Joseph Roth, Stefan Zweig Jede Freundschaft mit mir ist verderblich Briefwechsel 1927 - 1939 Wallstein Verlag 2011, 624 Seiten, 39,90 Euro Liest man die beiden in FAZ und FR bisher erschienenen Kritiken […] Stephan Jungk lobt in der Welt den "akribisch betreuten Anmerkungsapparat, der zu jedem einzelnen Brief zum Teil überraschende Zusatzinformationen liefert". Wer - von den Romanen abgesehen - mehr Joseph Roth lesen möchte, dem sei "Ich zeichne das Gesicht der Zeit" mit Essays, Reportagen und Feuilletons aus den zwanziger Jahren ans Herz gelegt. Jose Eduardo Agualusa Barroco Tropical Roman A1 Verlag 2011 […]

Leseprobe zu W. von Sternburg: Joseph Roth. Teil 3

Vorgeblättert 23.02.2009 […] ein literarisches Gespräch zu stürzen." Irmgard Keun trifft dann Joseph Roth. "Wir fanden zusammen - jeder für seinen Teil - aus Angst, allein zu sein, obwohl das gegenseitige Interesse bei der ersten Begegnung vorhanden war." Aus der Begegnung am Strand der belgischen Nordsee wird eine intensive 18-monatige Liaison. "Als ich Joseph Roth zum erstenmal in Ostende sah, da hatte ich das Gefühl, einen Menschen […] s an zu trinken. Leider Schnaps. Er ist so mager wie ein verhungertes Kind, nur die Milz ist schrecklich geschwollen. Ich weiß nicht, ob da noch was zu retten ist." Im Januar 1938 trennen sich Joseph Roth und Irmgard Keun. Aus Keuns Sicht: "In Paris verließ ich ihn mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung und ging mit einem französischen Marineoffizier nach Nizza. Ich hatte das Gefühl, einer un […]

Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth

Vorgeblättert 23.02.2009 […] Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth Eine Biografie Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009 Gebunden, 576 Seiten, Euro 22,95 Erscheint am 2. März 2009 Hier zur Leseprobe Bestellen bei buecher.de Mehr Informationen bei Kiepenheuer & Witsch Klappentext: Welch ein Leben: Vom jüdischen Außenseiter aus Ostgalizien zum Wiener Studenten und Weltkriegssoldaten, vom Starjournalisten der Weimarer Republik und […] Reisereporter zum österreichischen Literaten mit Weltruhm, der als verlorener Trinker im Pariser Exil stirbt. 70 Jahre nach Roths Tod wird sein Leben nun in dieser Biografie erzählt. Joseph Roth - bekennender Ostjude mit Neigung zum Katholizismus, Pazifist und Einjährig-Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, zeitweise engagierter Sozialist und bald Propagandist einer erneuerten Habsburgmonarchie, analytischer […]

Leseprobe zu W. von Sternburg: Joseph Roth. Teil 2

Vorgeblättert 23.02.2009 […] profundis. Ich will nicht lächerlich umkommen." Es ist der Anfang der letzten Lebensphase. Sie wird die Hölle sein, in die er so viele seiner Romanfiguren hat stürzen lassen. Im Mai 1936 beendet Joseph Roth die Beziehung zu Andrea Manga Bell. Sie erzählt später, Roth habe den Kontakt aber aufrechterhalten, sie immer wieder um Rat und praktische Hilfe gebeten, sogar versucht die Beziehung zu erneuern […] Besitzer Antonius Blansjaar ein freundlicher Helfer, der Übernachtungskosten stundet und immer wieder kleine Kredite gewährt. Als er das City-Hotel übernimmt, logiert sein geschätzter Gast dort. "Joseph Roth verbrachte einen großen Teil des Tages im Hotel", schreibt Fritz Landshoff in seinen Erinnerungen, "vom frühen Morgen an schreibend und rauchend und trinkend. Er hatte schon geraume Zeit vor dem […] Strandcafe, ob er manchmal ans Meer schwimmen ginge. Er antwortete: 'Kommen denn die Fische ins Cafe?'" Klaus Mann schreibt in seinem Lebensrückblick: "Die Visiten des österreichischen Dichters Joseph Roth brachten mancherlei Aufregung. Er ? befremdete die Herren von der Presse durch bizarre politische Theorien, die er mit großer Beredsamkeit und Insistenz vertrat. ? Säße erst wieder die gesalbte Majestät […]

Il giornalista scrive su acqua

Fallende Blätter 16.09.2003 […] veröffentlicht. Eine spannende Recherchereise in die Geheimnisse und vergessenen Winkel in der Nachbarschaft "um die Ecke". Das Aufspüren von Käuzen und Vergessenen am Rande der Geschichte in bester Joseph-Roth-Tradition. Kulturkritisches Räsonnement im Sattel, im Wirtshaus am Etappenziel, in der Begegnung mit irgendwelchen Streunern der Zeitgeschichte. Da habe ich jedenfalls mehr vom "System Berlusconi" […] Von Carl Wilhelm Macke