Stichwort
Rudi Dutschke
11 Artikel
Vorgeblättert 20.02.2012 […] Wie veränderten die Schüsse der sechziger Jahre die Sprache? Wie spielte Rudi Dutschke Fußball? Was war so attraktiv am Kollektiv? […]
Essay 23.03.2009 […] All das endete schlagartig, als Rudi Dutschke, Bernd Rabehl und Christian Semler 1965 starken Einfluss im SDS gewannen. […] Von Götz Aly
Bücherbrief 04.03.2008 […] Positive Stimmen kamen von links: Die taz, die immerhin für eine Rudi-Dutschke-Straße vor der Berliner Springer-Zentrale eintritt, pflichtet Aly bei, dass die Achtundsechziger weder an Aufarbeitung der Nazi-Zeit noch an Demokratisierung wirklich interessiert waren. […]
Vorgeblättert 13.02.2008 […] Lefevre unterschied sich darin nicht von Rudi Dutschke, der 1978, ein Jahr vor seinem Tod, wissen ließ: "Meine christliche Scham über das Geschehene war so groß, dass ich es ablehnte, weitere Beweisdokumente zu lesen, und mich mit einer allgemeinen Erkenntnis zufriedengab: Der Sieg und die Macht der NSDAP, das Entstehen des Zweiten Weltkriegs ist von dem Bündnis zwischen NSDAP und den Reichen (Monopolkapital) nicht zu trennen […]
Essay 09.06.2005 […] Jan und Peter sind keine entschlossenen "Kinder Hitlers", und der von ihnen entführte Millionär ist kein ehemaliger SS-Mann, sondern ein ehemaliger Mitstreiter aus dem Jahr 1968 und sogar ein Freund des damaligen Jugendidols Rudi Dutschke. Der Entführte und die Entführer tragen untereinander lange Debatten über die globale Ungerechtigkeit, die freie Liebe, den Unsinn des Terrorismus und den Verrat an den revolutionären Idealen durch die Generation 68 aus.
[…] Von Adam Krzeminski
Bücher der Saison 05.04.2005 […] Der SZ geht der Vorschlag eines Bürgergelds sogar nicht weit genug, und auch FR sieht den umstürzlerischen Aufwand nicht ein, wenn am Ende nur der Ruf nach einem europäischen Sozialpakt formuliert wird.
"Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF". Dieser Band mit Essays von Wolfgang Kraushaar, Karin Wieland und Jan Philipp Reemtsma hat in der taz eine heftige Debatte um den Schutzpatron des Hauses ausgelöst. […]
Vom Nachttisch geräumt 10.12.2004 […] Aber es sind auch die, die der Revolte der sechziger und siebziger Jahre zur Sprache verhalfen: Wolf Biermann, Rudi Dutschke, Erich Fried, Ulrike Meinhof, Peter Schneider. […] Von Arno Widmann
Vorgeblättert 02.02.2004 […] Als der Integerste von allen, Rudi Dutschke, von einem Verwirrten, Verhetzten, Deklassierten in Berlin auf helllichter Straße vom Fahrrad geschossen wurde, waren wir mit der Familie Walser zum Skifahren im Engadin. […]
Vorgeblättert 04.08.2003 […] Juni 1967 auf dem Kongreß "Hochschule und Demokratie" in Hannover die neuen Protestformen als "linken Faschismus" bezeichnet, was auf den heftigen Widerspruch von Rudi Dutschke stieß.
Jedenfalls wurde der Ton roher, Späße verwandelten sich in Verletzungen. […]
Vom Nachttisch geräumt 24.06.2003 […] Fachidiot
Sechzehn Jahre umfasst das Tagebuch von Rudi Dutschke. Es ist eine sensationelle Publikation. […] Von Arno Widmann
Vom Nachttisch geräumt 18.12.2002 […] Wesel zitiert zum Beispiel Jürgen Habermas' Vorwurf vom "linken Faschismus" und geht dann so auf das Thema ein: "Ein Wort, das zu heftigem Streit führt, von Habermas später zurückgenommen wurde, aber nicht ganz unrichtig war, wenn man bedenkt, dass ein Teil der APO später zum Terror der Rote Armee Fraktion übergegangen ist, den Rudi Dutschke allerdings entschieden bekämpft hat - bis auf eine spontane Entgleisung beim Begräbnis von Holger Meins in Hamburg 1974: 'Holger, der Kampf geht weiter!' […] Von Arno Widmann