Stichwort

Berlinale

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Efeu 08.05.2019 […] Die neuen Berlinale-Chefs Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek haben weitere Veränderungen bei der Berlinale bekanntgegeben: Das Kulinarische Kino und die kleine Native-Sektion werden abgeschafft, dafür wird es einen dritten Wettbewerb geben: "Encounters" mit Spiel- und Dokumentarfilmen ab 60 Minuten. Dieter Kosslick dürfte sich über ein solches Bekenntnis zur Breite freuen, meint Christiane Peitz […] weniger bekannte Regisseure, weil es im Palmen-Programm die großen, bewährten Namen des Autorenfilms präsentiert. Venedig ebenfalls, denn der Löwen-Wettbewerb ist von Oscar-Anwärtern dominiert. Die Berlinale setzt im Bären-Rennen jedoch seit einiger Zeit ohnehin auf das besondere Arthouse-Kino, auch mit unbekannteren Filmemachern." Still aus Philbert Sharangabos Gewinnerfilm "I got my things and left" […]
Efeu 11.02.2019 […] die Haare rauft. Dies und mehr - im ausgelagerten aktuellen Festival-Pressespiegel in unserem mehrfach täglich mit Kritiken aktualisierten Berlinale-Blog. Abseits der Berlinale:  Besprochen werden der offenbar in Klischees ersaufende Episodenfilm "Berlin, I Love You" (Zeit), Liu Jians chinesischer Animationsfilm "Have a Nice Day" (Freitag, unsere Kritik hier) und ein auf Heimmeiden veröffentlichter […] Maryam Zarees "Born in Evin" Berlinale, vierter Tag. Das Highlight des Tages verbirgt sich heute in der Perspektive Deutsches Kino: Maryam Zarees "Born in Evin" arbeitet die Grausamkeiten des iranischen Regimes auf. Im Wettbewerb läuft derweil solides politisches Kino aus Osteuropa. Indessen sehr zu Recht außer Konkurrenz: Die Mossad-Räuberpistole "The Operative", über den sich die taz ziemlich die […]
Efeu 08.02.2019 […] Wenig Witz: Lone Scherfigs "The Kindness of Strangers" Mit Lone Scherfigs "The Kindness of Strangers" wurde gestern Abend die Berlinale eröffnet. Mit der Freundlichkeit von Kritikern dürfen Kosslick und sein Eröffnungsfilm allerdings nicht rechnen: Die Regisseurin zeichnet die Figuren ihres "Großstadtmärchens" über eine Mutter, die mit ihren Kindern obdachlos durch New York zieht, "so klischeehaft […] leidet insbesondere an Andrew Lockingtons musikalischer Untermalung, die "das ohnehin schon stark gefühlsbetonte Geschehen mit gefühliger Musik unnötig in Kitschzonen steuert." Einmal mehr ist es der Berlinale mit dem Auftakt nicht gelungen, "einen Akzent zu setzen, der ihren Rang als populärste und politischste unter den drei großen Kinoschauen bestätigt", schimpft Andreas Kilb in der FAZ. Tagesspiege […] zweiter Natur." Einen Eindruck bietet die Künstlerin auf Vimeo. Apropos Filmmaterial: Im taz-Gespräch wettert Dominik Graf, dessen Actionfilm "Die Sieger" als restaurierter Director's Cut in der Reihe Berlinale Classics läuft, gegen das Digitalkino: "Ich kann nur immer wieder sagen: Film ist Film. 16mm, 35mm, Super 8. Alles andere ist der Versuch eines Placebos. Dass auf die Dauer wahrscheinlich, durch […]
Efeu 07.02.2019 […] Berlinale-Leiter Dieter Kosslick 2012. Foto: Marc Ohrem Leclef Heute beginnt in Berlin die 69. Berlinale, die 18. unter Dieter Kosslick und auch seine letzte, bevor im kommenden Jahr Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek den Kampf um die Bären ausfechten lassen. Die Feuilletons ziehen Bilanz: Kosslicks Programmierung war alles in allem "durchwachsen", lautet Tobias Kniebes und David Steinitz' Fazit […] die Lokalpolitiker aus der Hand fraßen, der Budget und Einfluss der Berlinale stark vergrößern konnte und für das zahlungswillige Publikum in der Stadt immer neue Reize schuf." Daniel Haas feiert Kosslick in der NZZ einerseits als großen Erneuerer, der aus Moritz de Hadelns angeblich mäßig besuchter und zu amerikanischer Berlinale überhaupt erst eine Plattform fürs Welt- und  deutsche Kino geschnitzt […] Standard: Zwar "gab es große Filme zu sehen. Aber rundherum dominierte das Mittelmaß - Arthouse-Kino, das die von der Berlinale so gern beschworene politische Aktualität oft nur wie einen Bauchladen umgeschnallt trug. ... Die Hoffnungen, dass [Kosslick-Nachfolger] Chatrian der Berlinale wieder ein deutlicheres Profil verleiht, vielleicht sogar zu einem Ort für Entdeckungen macht, sind, wie übrigens schon […]
Efeu 23.06.2018 […] Sowas nennt man dann wohl Selbstfindungsprozess: Mariette Rissenbeek, selbst Mitglied der Berlinale-Findungskommission, wird künftig als kaufmännische Geschäftsführerin gemeinsam mit Carlo Chatrian, der fürs Programm verantwortlich sein wird, die Berlinale leiten. "Mehr als bizarr" finden die SZ-Filmkritiker diese wundersame Verwandlung der Suchenden in eine Gefundene: Der "üble Beigeschmack" drohe […] beide, dass "die Berlinale etwas intellektueller wird, vielleicht wird es auch im Hauptprogramm mehr Filmgespräche geben." Wirkliche Aufbruchsstimmung sieht allerdings anders aus. Dass es in dieser besonderen Konstellation zu einem Dissens kommen wird, kann sich Fréderic Jaeger von critic.de ohnehin nicht vorstellen: "Wahrscheinlicher ist, dass beide austarieren, was die Berlinale künftig ändern muss […]